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:: „Merkels Moratoriums-Strategie ist gescheitert“
+ 15.03.2011 + 110.339 Menschen nahmen in 450 Städten an Anti-Atom-Mahnwachen teil | Forderung nach Stilllegung der Atomkraftwerke.
Gestern haben in 450 Städten im ganzen Bundesgebiet rund 110.000 Menschen für die Stilllegung der Atomkraftwerke demonstriert. Zu den Mahnwachen hatte erst vor 48 Stunden die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt aufgerufen.
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Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt: „Noch nie in der Geschichte der Anti-AKW-Bewegung haben an so kurzfristig angesetzten Demonstrationen so viele Menschen teilgenommen. Der massive Zulauf zu den Protesten zeigt, dass die Bundeskanzlerin mit ihrer Moratoriums-Strategie gescheitert ist. Die Bevölkerung nimmt ihr nicht ab, dass sie es in punkto Sicherheit ernst meint. Denn nur ein stillgelegtes AKW ist ein wirklich sicheres AKW. Wir brauchen keine Verschiebung der Laufzeitverlängerung bis nach den Landtagswahlen, sondern einen echten und schnellen Atomausstieg. Wenn dieser nicht konsequent umgesetzt wird, werden die Proteste weiter zunehmen.“
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Für die nächsten Wochen sind weitere Aktionen geplant
Schon heute wird es wieder eine Kundgebung vor dem Berliner Kanzleramt geben, wenn sich dort am Vormittag Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten jener Länder trifft, in denen AKW im Betrieb sind. Mit ihnen will sie das weitere Vorgehen besprechen.
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Für den 26. März sind außerdem in Hamburg, Berlin, Köln und voraussichtlich noch zwei weiteren Städten Großdemonstrationen geplant.
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Desweiteren wird es am 9. April einen weiteren dezentralen Aktionstag geben und am Ostermontag, dem 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, soll an 13 AKW-Standorten demonstriert werden.
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Aufgerufen hat zu diesen Aktionen bisher ein Bündnis aus .ausgestrahlt, Campact, ContrAtom, NaturFreunde, Robin Wood, AG Schacht Konrad, BUND und Attac
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Termine
Wenn Sie einen Termin zu einer Aktion gegen Atomkraft in Ihrem Ort eintragen wollen, der in dieser Liste noch nicht aufgeführt ist, können Sie dazu dieses Formular nutzen
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Baden-württembergische Atomaufsicht verheimlichte mehrere Störfälle
Mehrmals Ausfall von Kühl- und Sicherheitssystemen im AKW Philippsburg | Landesregierung wollte Laufzeitverlängerung nicht gefährden | Reaktor lief ohne funktionierende Sicherheitssysteme.
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