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:: 10-Punkte-Sofortprogramm für die Energiewende!
+ 16.05.2011 + Als Schrittmacher der laufenden Energiewende legt EUROSOLAR ein 10-Punkte-Sofortprogramm zur Beschleunigung vor.
Seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 auf Betreiben der gemeinnützigen Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien und ihres Ehrenpräsidenten Dr. Hermann Scheer (1944-2010) hat die Energiewende Fahrt aufgenommen. Um sie nun zügig in vollen Gang zu versetzen, muss nur der gesetzliche Rahmen geändert und endlich widerspruchsfrei formuliert werden (siehe 10-Punkte-Sofortprogramm für die Energiewende).
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Vorbild Deutschland
Aufgrund der Fixierung einiger Politiker und Medien in der aktuellen Debatte um Off-Shore-Windparks in der Nordsee und den Bau großer Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland erinnert EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege daran, dass das "Vorbild Deutschland" mit der rasanten Steigerung des regenerativen Stromanteils von 4 % im Jahr 2000 auf 17 % im Jahr 2010 nicht auf zentralistischen Energiekonzepten in der Nordsee beruht, sondern auf einer Vielzahl dezentraler Energieprojekte in den Regionen mit dem Zugpferd der Windkraft in Nord- und Mitteldeutschland.
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"Die dezentrale Energiewende ist gegenüber zentralistischen Konzepten das ökonomisch und sozial überlegene Konzept", erklärt EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo (Noch?) Auf dem falschen Weg).
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In ihrer Osterausgabe titelte nun auch die Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt "Vorbild Deutschland" und verwies auf das EEG, das inzwischen von 75 Staaten kopiert worden sei und von Präsident Obama als "leuchtendes Vorbild" für Amerika bezeichnet werde.
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Durch das EEG hat sich ein neuer Wirtschaftszweig mit über 350.000 Arbeitsplätzen entwickelt. Dadurch verfüge Deutschland über ausreichend Experten – Ingenieure, Techniker, Handwerker, Planer und Projektierer –, um die dezentrale Energiewende auf der Basis heimischer erneuerbarer Energien zu beschleunigen und zügig bis zum Jahr 2030 zu vollenden, so EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege. Zwischenziel von EUROSOLAR ist der endgültige Atomausstieg bis 2015.
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EU-Richtlinie zu Erneuerbaren beibehalten
Absolut kontraproduktiv wäre eine neue EU-Richtlinie zu erneuerbaren Energien, wie sie EU-Energiekommissar Oettinger plant. Dr. Fabio Longo weist darauf hin, dass es die derzeitige Richtlinie den EU-Mitgliedstaaten ermögliche, alle erforderlichen Maßnahmen für die Energiewende einzuleiten. "Wir brauchen keine Gleichmacherei auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern einen europäischen Wettbewerb um die besten Konzepte zur Energiewende", so Longo.
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Für das "Vorbild Deutschland" – den Schrittmacher der europäischen Energiewende – legt EUROSOLAR daher nun ein 10-Punkte-Sofortprogramm vor.
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