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:: 3,4 Milliarden für die Energieforschung
+ 04.08.2011 + Das sechste Energieforschungsprogramm der Bundesregierung soll die Energiewende beschleunigen.
Weiterhin wird jedoch ein großer Teil der Gelder für Kernfusions- und Nuklearforschung ausgegeben. CCS-Technologie erhält ebenfalls Fördermillionen.
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Für den Zeitraum von 2011 bis 2014 will die Bundesregierung die Forschung im Energiebereich mit insgesamt 3,4 Milliarden Euro unterstützen. Das sechste Energieforschungsprogramm wurde soeben verabschiedet. Verglichen mit der Periode von 2006 bis 2009 wurde die Fördersumme um rund 75 Prozent aufgestockt. Dieser Zuwachs erkläre sich größtenteils durch die Einrichtung des Energie- und Klimafonds, so die Bundesregierung.
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Etwa eine Milliarde Euro des Förderprogramms entfällt weiterhin auf die Nuklearforschung. Vor allem die Kernfusion verschlingt mit 600 Millionen Euro große Mengen der Fördergelder. Viele Wissenschaftler zweifeln daran, ob die Kernfusion je praktisch umsetzbar sein wird und halten die Forschung lediglich für Geldverschwendung. Weiterhin wird in die nukleare Entsorgung und in die Entwicklung der sogenannten Transmutationstechnologie investiert.
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Die Fördermittel für die umstrittene Technologie zur Kohlendioxid-Abscheidung (CCS) bei fossilen Kraftwerken sind im Förderprogramm gut versteckt: Sie werden unter dem sperrigen Titel "Rationelle Energieumwandlung- und verwendung, Energieeffizienz" mitgeführt, weiterhin sollen Teile des Energie- und Klimafonds in CCS-Kraftwerke investiert werden. Wieviel Geld die Bundesregierung hierbei für die CCS-Forschung investiert, ist dem Dokument nicht zu entnehmen
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Den kompletten Artikel können Sie hier lesen
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Dazu Hans-Josef Fell, MdB: 6. Energieforschungsprogramm: Bundesregierung verpasst Chance
Das von Minister Rösler vorgestellte 6. Energieforschungsprogramm greift nicht die Herausforderungen nach Fukushima auf. Weiterhin fließen große Mittel in die Kernspaltung und die völlig erfolglose Kernfusionsforschung, sowie in die Altlastenbewältigung der Kernspaltung.
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Dagegen wird der forcierte Ausbau der Erneuerbare Energien nicht ausreichend in dem Programm berücksichtigt. Die langjährige Forderung des Forschungsverbundes Erneuerbare Energien (VFEE) nach einer Verzehnfachung der Mittel für Erneuerbare Energien Forschung findet keinen Widerhall.
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Seit bereits 60 Jahren wird an der Kernfusion geforscht, bisher mit keinem Erfolg, perspektivisch wird es auch in den nächsten 50 Jahren keinen Beitrag zum Energiebedarf geben. Erneuerbare Energien sind dagegen schon stark im Markt vertreten, obwohl sie in der Vergangenheit nur einen Bruchteil der Mittel der Kernspaltung- und fusion erhalten haben.
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Mit der Verzehnfachung der Mittel würden schnellere und notwendige Durchbrüche geschaffen werden. Leider geht die Bundesregierung hier nicht offensiv ran und verpasst eine historische Chance.
KLIMARETTER.INFO | Kerstin Geppert + Hanno Böck 2011
Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen
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