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:: 5,277 Cent - die EEG-Umlage 2013
+ 15.10.2012 + Zwei Einmal-Effekte sorgen dafür, dass die EEG-Umlage drastisch steigt.
Die Liquiditätsreserve und ein "Prognosefehler" für das Jahr 2012 machen 38 Prozent der Steigerung aus – oder 0,7 Cent je Kilowattstunde. Größter Einzelposten ist aber der rasante Ausbau der Solarkraft: 29 Prozent oder 0,6 Cent.
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Der Förderbetrag zum Ausbau der Regenerativ-Kraftwerke wird von 3,59 Cent je Kilowattstunde in diesem Jahr auf um die 5,277 Cent im kommenden Jahr steigen. Das haben die vier Übertragungsnetzbetreiber am Montag bekannt gegeben.
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Diese Sicherheit lässt sich aus den einzelnen Komponenten der Umlage herleiten. Zum Beispiel über den Energiewende-Kosten-Index EKX, den das Öko-Institut entwickelt hat. "Wir haben eine Komponentenzerlegung vorgenommen", erläutert Hauke Hermann, der beim Öko-Institut den EKX mit entwickelte. Die größte Komponente macht demnach die Solarkraft aus: Sie wird um 29 Prozent oder 0,6 Cent steigen.
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Grund ist der auch in diesem Jahr enorme Ausbau der Photovoltaik. Bis zum September waren bereits knapp 5.300 Megawatt Leistung installiert, das Öko-Institut vermutet sogar, dass 2012 die bisherigen Zubau-Rekorde aus dem Jahr 2011 und 2010 deutlich überboten werden. In den beiden Jahren waren jeweils um die 7.000 Megawatt installiert worden.
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Als zweitgrößte Komponente trägt zum Preisanstieg der sogenannte "privilegierte Letztverbrauch" bei – die Befreiung von über 2.000 stromintensiven Betrieben von der Umlage. Weil andere für deren Stromverbrauch mitbezahlen müssen, steigt die EEG-Umlage um 20 Prozent oder 0,35 Cent.
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5,3 Cent je Kilowattstunde also: Dadurch würde die jährliche Stromrechnung für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden um 70 Euro steigen. Zwei Möglichkeiten gibt es immerhin, um gegenzusteuern: Energie sparen oder Stromanbieter wechseln.
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