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:: Atomkonzerne wollen weniger zahlen
+ 22.03.2011 + Aufgrund der vorübergehenden Abschaltung von sieben AKW durch die Bundesregierung wollen deren Betreiber die Einzahlung in den Fonds für erneuerbare Energien deutlich reduzieren.
Das berichtete die Süddeutsche Zeitung am Montag. "Wir zahlen nur für Reaktoren, die laufen", zitiert das Blatt einen leitenden Mitarbeiter eines der vier deutschen Atomkonzerne. Auch ein Vattenfall-Sprecher bestätigte entsprechende Überlegungen: "Wir prüfen aktuell, inwieweit sich die geänderten Umstände auf die Leistung der Förderbeiträge auswirkt und werden dies mit unserem Vertragspartner erörtern", sagte er.
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Zusammen mit der Laufzeitverlängerung für AKW im letzten Herbst hatte die Bundesregierung einen "Energie- und Klimafonds" beschlossen, in dem AKW-Betreiber einen Teil ihrer Gewinne aus dem längeren Betrieb einzahlen müssen. Damit soll unter anderem der Umstieg auf erneuerbare Energien finanziert werden. In 2011 und 2012 sollen so je 300 Millionen Euro eingesammelt werden, in den darauffolgenden Jahren bis 2016 je 200 Millionen. Nun könnten zunächst 27 Millionen Euro fehlen, die in den drei Monaten des Moratoriums für die sieben Altreaktor fällig würden.
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Allerdings sah der mit den Betreiber vereinbarte Vertrag über den Fonds Zahlungen selbst bei der vorzeitigen Stillegung eines AKW vor - allerdings nur für den Fall, dass die vereinbarten Reststrommengen auf eine andere Atomanlage übertragen werden darf. Ob dies der Fall sein wird, hat die Bundesregierung noch nicht beschlossen.
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