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:: Auch Gundremminger Atommüll auf dem Weg nach Gorleben
+ 24.11.2011 + In den zwölf jetzt von der französischen Plutoniumfabrik La Hague ins deutsche Gorleben rollenden Castoren wird auch Gundremminger Atommüll stecken.
In den 1980er- und 1990er Jahren war viel Atommüll von Gundremmingen nach La Hague transportiert worden. Dort wurde er in die drei Fraktionen: Spaltprodukte, Resturan und Plutonium aufgeteilt. Die Spaltprodukte strahlen am stärksten, wurden in Glaskokillen gebettet und suchen ein Endlager.
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Am 1. Dezember jährt es sich zum 45. Mal, dass in Westdeutschland die Atommüllproduktion in großem Stil begann. Denn am 1. Dezember 1966 wurde mit dem Block A in Gundremmingen der erste deutsche Großreaktor in den Dauerbetrieb genommen. Er war seinerzeit sogar der größte Siedewasserreaktor der Welt.
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Seitdem wurden in den Gundremminger Reaktoren A, B und C durch die Spaltung des Urans etwa 1.600.000 Kilogramm hochradioaktiver Müll erzeugt. Er muss wegen seiner nur langsam abklingenden tödlichen Strahlung rund 1 Million Jahre vom Lebensbereich der Pflanzen, Tiere und Menschen isoliert werden.
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Allen Versprechungen zum Trotz ist bis heute kein Kilo entsorgt worden. Alles nur hin- und hergeschoben und zwischengelagert worden.
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Anläßlich dieses 45. Jahrestags haben wir die zuständigen Bundestagsabgeordneten aus der Gundremminger Region zur Podiumsdiskussion eingeladen:
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45 Jahre nach Beginn der Atommüllproduktion in Gundremmingen:
Wie soll der hochradioaktive Atommüll auf Dauer gelagert werden?
Mi. 7. Dezember 2011 ab 19:30 Uhr im Vereinsheim 89438 Holzheim
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Ihre persönliche Position und die ihrer Fraktion und Partei werden darstellen die Bundestagsabgeordneten: Hilde Mattheis (SPD), Roderich Kiesewetter (CDU), Dr. Georg Nüßlein (CSU), Alexander Süßmair (Linke).
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