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:: Aufforsten statt Gebäudesanierung
+ 28.05.2011 + Forschungsinstituts für angewandte Wissensverarbeitung (FAW) fordert Aufforsten statt Gebäudesanierung - Kosten überfordern Einkommensschwache.
Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome und Leiter des Forschungsinstituts für angewandte Wissensverarbeitung (FAW) fordert, den Umweltschutz so zu organisieren, dass "die soziale Balance bei den Menschen mindestens das bisherige Niveau hält oder sogar besser wird."
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Wenn Kosten für die Gebäudesanierung auf die Miete umgelegt würden, überfordere das einkommensschwache Haushalte. Diese wählen ihre Wohnung nach der Kaltmiete aus, da sie die monatlichen Fixkosten darstellt. Dadurch steige die Nachfrage nach unsaniertem Wohnraum, und mit ihr die Gefahr einer zunehmenden Segregation...
Sein Rechenbeispiel dazu: Die Sanierungskosten liegen bei 150 Euro/m2, einer dadurch bewirkten jährlichen Wärmeenergieeinsparung von 200 kWh/m2 mit Energieträger Heizöl und 40-jähriger Nutzung ergibt sich eine Emissionsreduktion von 40 x 200 kWh/(m²a) x 0,3 kg CO2/kWh = 2,4 t CO2/m². Dies führt auf rechnerische CO2-Vermeidungskosten von 150 Euro/m² / 2,4 t CO2/m² = 62,50 Euro pro Tonne.
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