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:: Autobahn-Katastrophe bei Rostock
+ 13.04.2011 + Die Massenkarambolage forderte acht Todesopfer und über 100 Verletzte. Klimawandel?
Der verheerende Sandsturm südlich von Rostock darf nicht nur als die 
Verkettung unglücklicher klimatischer und lokaler Ereignisse 
interpretiert werden, denn Frühjahrsstürme sind ein bekanntes Phänomen, Sandstürme 
in Mitteleuropa aber in erster Linie die Folge falscher Landnutzung und 
keine Naturkatastrophen. Sie stehen im Zusammenhang mit:
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- - mangelhafter Humuswirtschaft und zerstörter Bodenstruktur,
- - fortschreitender Monokultur durch falsche wirtschaftliche Anreize,
- - pauschalen Agrarsubventionen ohne ausreichende Bindung an 
Standortbedingungen und landschaftliche Eigenarten.
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Der bdla weist darauf hin, dass Wissenschaft und Praxis dies seit 
Jahrzehnten darlegen und voraussagen. So existiert bspw. das 
Instrument der Landschaftsplanung, in der winderosionsgefährdete Flächen 
identifiziert und geeignete Landnutzungen, die eine dauerhafte Bodendeckung 
gewährleisten, bestimmt werden. Diese Vorsorgeplanung wird aber von der Politik nicht 
entsprechend aufgegriffen, der gesetzliche Auftrag von der Verwaltung häufig
nurunzureichend wahrgenommen.
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Erforderlich ist eine verantwortungsvolle, nachhaltige 
Landnutzungspolitik und konzeptionelle Vorsorge. Die Agrarpolitik muss in der gesamten 
Fläche effektive Anreize schaffen für eine landwirtschaftliche Praxis, die 
sich auf die Umwelt nicht negativ, sondern förderlich auswirkt. Die Bindung von
Agrarsubventionen an klare landschaftsbezogene Ziele ist überfällig 
und muss Richtschnur für die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik sein.
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