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:: Beschleunigtes Waldsterben in Nordamerika
+ 01.02.2009 + In Nordamerika hat sich das Waldsterben in den letzten 20 Jahren verdoppelt.
Verantwortlich dafür macht eine neue Studie den Klimawandel, der mit einer Erhöhung der Temperaturen um etwa ein Grad Celsius in den vergangenen 30 Jahren einherging.
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Wie der Forstexperte der University of Washington und einer der elf Autoren der Untersuchung, Jerry Franklin, erklärte, können andere Ursachen wie Luftverschmutzung und Bodenozon als begünstigende Faktoren ausgeschlossen werden. Das Gleiche gilt für Waldbrände und Insektenplagen.
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Nach dem am 23. Januar im Fachblatt 'Science' vorgestellten Bericht betrifft das Waldsterben alle Bäume gleich welchen Alters, Größe oder Standorts. Im Nordwesten am Pazifik und im südlichen British Columbia im kanadischen Westen verdoppelte sich das Absterben in alten Koniferenwäldern in 17 Jahren, im US-amerikanischen Kalifornien in etwas mehr als 25 Jahren, in den zentraler gelegenen Regionen innerhalb von 29 Jahren.
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Wälder aller Art beherbergen 80 Prozent der Biodiversität. Sie speichern etwa soviel CO2, wie sich in der Atmosphäre befindet, und produzieren 30 Prozent allen Sauerstoffs. Tote Wälder aber fungieren nicht länger als CO2-Senke - im Gegenteil. Sie geben das Treibhausgas wieder ab. Geht das Sterben der Wälder weiter, werden die nordamerikanischen Bestände zu Emissionsquellen. Zudem treiben sie die Temperaturen weiter nach oben und beschleunigen somit das Waldsterben - ein Teufelskreis.
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