Startseite
Aktuelle News

Der aktuelle Staudamm Boom droht indigene Völker zu zerstören © survivalinternational.de | E. Laforgue
Weitere Informationen
Bookmark and Share
 
zurück zur Übersichtvorheriger Artikelnächster Artikel
Artikel 2669 von 2863

:: Boom für „Grüne“ Energie zerstört indigene Völker

+ 12.08.2010 + Anlässlich des UN-Tages der indigenen Völker hat Survival International einen neuen Bericht veröffentlicht, welcher die verheerenden Auswirkungen großer Staudammprojekte auf indigene Völker hervorhebt.

Anhand von Beispielen aus Asien, Afrika und dem amerikanischen Kontinent enthüllt Survivals Bericht Serious Damage die weitestgehend unbekannten Kosten der Erzeugung „grünen“ Stroms durch riesige Staudämme.

 

Weltweit nimmt derzeit der Bau von Staudämmen rasant zu. Allein die Weltbank investiert 11 Mrd. US-Dollar in 211 Wasserkraft-Projekte weltweit.

 

Auch deutsche und österreichische Unternehmen sind an dem Bau einiger dieser Dämme beteiligt.

 

Von den neuen Großprojekten profitieren auch das deutsche Unternehmen Voith Hydro und der österreichische Konzern Andritz AG. Beide sind am Bau des Jirau Dammes in Brasilien beteiligt und haben sich, nach Berichten von Medien und anderen Organisationen, auch um Aufträge für den umstrittenen Belo Monte Staudamm beworben.

 

Die Auswirkungen auf indigene Völker sind tiefgreifend. Das Volk der Enawene Nawe im Amazonas musste erfahren, dass die brasilianischen Behörden den Bau von 29 Dämmen an den Flüssen auf ihrem Land planen. Quer durch das Amazonasbecken sind die Gebiete fünf unkontaktierter indigener Völker betroffen.

 

Die Penan der Insel Borneo im malaysischen Bundesstaat Sarawak sollen vertrieben werden, um Platz für einen Staudamm zu machen. In Äthiopien droht einigen Völkern die Abhängigkeit von staatlicher Lebensmittelhilfe, sollte der Bau eines Staudamms auf dem berühmten Omo Fluss nicht gestoppt werden. Ein Angehöriger der Kwegu aus dem Tal des Omo sagte: „Unser Land ist schlecht geworden. Sie haben uns das Wasser komplett abgedreht und wir hungern nun. Öffnet den Damm und lasst das Wasser wieder fließen.“

 

Hunderte brasilianischer Indigener werden sich in dieser Woche versammeln, um sich gegen den umstrittenen Belo Monte Staudamm auszusprechen. Dieser bedroht das Land und die lebenswichtige Nahrungsversorgung mehrerer indigener Völker.

zurück zur Übersichtvorheriger Artikelnächster Artikel
Artikel 2669 von 2863

Auch im Social Web

facebook twitter youtube

Schriftgröße wählen

normal mittel gross

Suche

MONITOR: "Warum der Strom wirklich teurer wird"

http://www.youtube.com/watch?v=ZV3zz5zpKkw

Wer hat mehr Freunde: Die Sonne oder Philipp Rösler?

Werden Sie Fan!

Auf der neuen FANPAGE gibt es jetzt alle aktuellen Meldungen und Kommentare: Franz Alt - SONNENSEITE.COM

www.facebook.com/pages/Franz-Alt-SONNENSEITECOM/221072987903953

Dossier: Fukushima - Japan

www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,+Japan-Dossier-+Notstand+in+Japan,6,a18526.html

Ratgeber des Monats

https://ratgeber.co2online.de/index.php?berater=ratgeberauswahl&portal_id=sonnenseite

Medienpartner

www.klimaretter.info
www.solarserver.de
www.natur.de/
http://www.enbausa.de
www.heizungsfinder.de/
www.solaranlagen-portal.com/
http://www.daemmen-und-sanieren.de

Vorträge

Newsletter (ab)bestellen

http://www.sonnenseite.com/Newsletter,67.html

Newsletterversand kajomi.de

Jeden Sonntag einen kostenlosen NEWSletter

Bigi+Franz Alt
Chris Alt