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:: Der Verkehr in der Stadt der Zukunft
+ 25.01.2012 + Wie kommt man in der Stadt der Zukunft von A nach B? Mit dem Elektrofahrrad? Mit der S-Bahn? Zu Fuß?
Wird es dann überhaupt noch mehrspurige Schnellstraßen in der Stadt geben? Ein neues Forschungsprojekt der Universität Duisburg-Essen (UDE), das von der Stiftung Mercator gefördert wird, will alternative Wege zu einer nachhaltigen Mobilität im Ballungsraum Ruhr aufzeigen und eine zukunftsorientierte Stadtentwicklungs- und Mobilitätspolitik ermöglichen.
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Die Stiftung Mercator stellt für das Projekt „Neue Verkehrskonzepte für die Stadt der Zukunft“ des Instituts für Stadtplanung und Städtebau (ISS) 300.000 Euro zur Verfügung.
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Sie sind wie siamesische Zwillinge: Stadt formt Mobilität und umgekehrt. Die wachsenden Verkehrsströme der vergangenen hundert Jahre haben nicht nur die Metropole Ruhr maßgeblich geprägt. Projektleiter Prof. Dr.-Ing. J. Alexander Schmidt: „In der Regel verlief dies nicht zum Vorteil der Stadt.“
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So hätten vor allem die Orte in Ballungsgebieten wie der Metropole Ruhr entlang der ins Stadtgefüge geschnittenen Verkehrskorridore enorm an Lebens- und Aufenthaltsqualität einbüßen müssen.
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„Nimmt der motorisierte Individualverkehr weiter zu – wie es einige Studien prognostizieren – wird dies Einfluss auf den Stadtraum und damit auch auf die Lebensqualität in Städten haben.“
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Vor diesem Hintergrund wollen die UDE-Wissenschaftler gemeinsam mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) und der Transportation Research and Consulting GmbH (TRC) untersuchen, wie der Verkehr in der Stadt der Zukunft alternativ aussehen könnte.
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„Dazu werden wir verschiedene urbane Leitbilder, wie ‚Die schöne Stadt‘ oder ‚Die alternde Stadt‘, mit Mobilitätsszenarien verschneiden“, sagt Projekt-Mitarbeiterin Dipl.-Ing. Hanna Wehmeyer vom ISS und: „Es interessiert uns, welche nachhaltigen Mobilitätslösungen sich in der Metropole Ruhr künftig durchsetzen lassen – für den Berufspendler genauso wie für den Freizeitradler oder Einkaufstouristen.“
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„Dazu wird auch eine repräsentative Untersuchung durch das KWI durchgeführt“, so Wehmeyer. Menschen verschiedener sozialer Milieus werden u.a. danach gefragt, ob sie überhaupt ein Elektroauto fahren würden.
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„Damit wird das Projekt um eine sozialstrukturelle Komponente ergänzt“, sagt Hanna Wehmeyer. „Wir wollen überprüfen, wie es um die Bereitschaft bestellt ist, sich auf alternative Fortbewegungsmöglichkeiten einzulassen.“
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„Der städtische Verkehr ist eine wesentliche Quelle anthropogener CO2-Emissionen“, sagt Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator.
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