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:: Die Futtermittelindustrie als kriminelle Vereinigung
+ 10.01.2011 + Landwirte werden Lebenswirte – Neun Gebote einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.
Über 150.000 TonnenTierfutter sind mit hochgiftigen Dioxinen verseucht. Im aktuellen Lebensmittel-Skandal – dem wievielten eigentlich? - ist die Entrüstung wieder groß. Bis zu 77mal mehr giftiges Dioxin als gesetzlich erlaubt wurde gemessen.
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Von Tag zu Tag werden mehr Betriebe geschlossen – bis  zu diesem Wochenende waren es schon über 4.000 – und immer neue Enthüllungen werden publik. Schon im März 2010 war Dioxin-belastetes Futter in den Handel gelangt.
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Das aber heißt: Was wir bis jetzt erfahren haben, ist nur die Spitze des Eisbergs oder auch des Ei-Bergs.
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Sicher ist, dass schon geringe Mengen Dioxin gefährlich sind. Dioxine lagern sich im Körperfett ein und sind langfristig bedrohlicher als kurzfristig.
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Kurzfristig konnten die Behörden deshalb Entwarnung geben. Aber langfristig können Dioxine bei bereits geringen Konzentrationen zu Störungen des Immunsystems, schweren Erkrankungen von Haut und Atemwegen, der Schilddrüse und des Verdauungstrakts führen.
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90 bis 95% der Dioxin-Belastung kommt über die Nahrung in den Körper – vor allem durch den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten.
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Die Politik bastelt jetzt wieder einmal an Symptomen. Zum Beispiel an mehr Kontrollen. Zur Ursachen-Bekämpfung aber bedarf es weitsichtiger Strategien, zum Beispiel durch diese neun Gebote einer zukunftsfähigen Landwirtschaft:
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© Franz Alt 2011
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