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:: Die Kunsthalle Emden setzt auf Erdwärme
+ 22.06.2011 + Die Kunsthalle Emden nutzt die Erdwärme in 250 Metern Tiefe zum Heizen und Kühlen.
Erdwärme oder auch Geothermie genannt, ist eine unerschöpfliche, erneuerbare, umweltschonende und kostengünstige Energieresource. Sie steht zu jeder Tages-, Nacht- und Jahreszeit zur Verfügung.
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Es handelt sich dabei nicht nur um eine erneuerbare Energie, sondern hilft auch die Schadstoffemissionen von Kohlendioxid und Stickoxiden in der Umwelt zu reduzieren.Die Nutzung der oberflächennahen Geothermie macht den Benutzer unabhängig von Gas und Öl und es können Energiekosten bis zu 60 % eingespart werden.
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Bei der Erweiterung der Kunsthalle im Jahre 2000 wurde aus energetischen Gründen eine reversible, erdgekoppelte Wärmepumpenanlage mit Erdwärmesonden zur Energieeinsparung eingesetzt. Mit der Anlage kann die Kunsthalle Emden sowohl beheizt als auch gekühlt werden.
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Hierfür mussten 11 Erdwärmesonden auf eine Tiefe von 250 m abgeteuft werden. In der Tiefe sind Erd-/Temperaturverhältnisse je nach Jahreszeit von 8° C bis 13° C zu erwarten.
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Zur Nutzung der Erdreichwärme werden die Sonden mit einem ungiftigen Wärmeträgermedium, bestehend aus einem Wasser-Glycolgemisch durchflossen. Durch die Wärmepumpen wird dem Wärmeträgermedium im Heizfall Wärme entzogen oder im Kühlfall Wärme zur Generierung des Erdreiches hinzu geführt.
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Das Heiz- oder Kühlwasser wird jeweils in getrennten Schichtenspeichern für Heiz- oder Kühlzwecke der Kunsthalle geladen.
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Die Kunsthalle wird über eine Wandstrahlungsheizung beheizt oder über Strahlungskühldeckenelementen gekühlt.
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Durch die konsequente Erdwärmenutzung zu Heiz- oder Kühlzwecken kann die Kunsthalle jährlich 13.706,25 kWh Energie aus Erdwärme erzeugen und damit gleichzeitig 9.000 t Kohlendioxidausstoß in die Umwelt verhindern.
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