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:: Die Zukunft gehört dem Mittelstand
+ 20.06.2011 + Martin Opitz produziert in seiner „Zukunftsfabrik“ achtmal so viel Energie wie dort insgesamt verbraucht wird.
„Ich bin ein wenig stolz“, sagte er ein wenig schüchtern bei der Begrüßung seiner Gäste in der Firmenzentrale von Opitz Holzbau und Opitz Solar im brandenburgischen Neuruppin. Recyclebare Solar-Plus-Häuser und Solar-Plus-Fabriken sind seine große Leidenschaft. Die Firma Opitz, einer der kreativsten Mittelständler Deutschlands, feierte am letzten Wochenende 70. Firmenjubiläum.
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Vater Willy und Mutter Annemarie Opitz haben das Unternehmen in schwierigen Zeiten mitten im Zweiten Weltkrieg in Köln gegründet. Sie begannen damals auf einem Bauhof mit der Trümmerbeseitigung. Nach dem Krieg wurde daraus eine der ersten Fertighaus-Firmen in Deutschland, ein Grundstein für das Wirtschaftswunder und für den Wiederaufbau im Nachkriegsdeutschland.
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Ministerpräsident Matthias Platzeck schrieb in seinem Grußwort: Opitz Holzbau habe Holz und Sonnenergie zu neuen Produkten zusammengeführt. Markenzeichen sind heute die Fertigung von Holzdachstühlen und Holztafelbau, aber auch von Sonnenkollektoren und seit neuestem auch von Mini-Windrädern für Gärten und Gebäude. Gelebte Nachhaltigkeit ist der Kern der Firmenphilosophie von Sabine und Martin Opitz.
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Der Fernsehjournalist Franz Alt gratulierte in seiner Festansprache und sagte unter Beifall der Gäste, nicht die großen Konzerne, sondern Mittelständler wie Opitz seien der Motor des Fortschritts und der Nachhaltigkeit. „Die Firma Opitz ist seit Jahrzehnten der gelebte Beweis für die Vitalität und Zukunftsfähigkeit eines nachhaltigen Mittelstands in Deutschland.“
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Der „Autopapst“ Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer sagte, „dem Elektroauto gehört mit Sicherheit die Zukunft“. Bis zu 90% der Treibhausemissionen könnten vermieden werden, wenn unsere Autos künftig mit Strom statt mit Benzin fahren und wenn der Strom erneuerbar produziert werde. China sei bei der Entwicklung von Elektroautos allerdings den deutschen Autobauern um vier Jahre voraus. „Und China bestimmt die Zukunft.“
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„Umweltfreundliches Bauen, Wohnen und Arbeiten ist und bleibt das Kernthema unseres Unternehmens“, meinte Martin Opitz zum Abschluss des „Zukunftstages“. Mit Opitz Sunnyports als Solargarage aus Holz ist der Mittelständler auf das Zeitalter des Elektroautos bereits bestens vorbereitet. „Für das Auto der Zukunft hat Opitz die Garage schon entwickelt“, schrieb die Märkische Allgemeine Zeitung zum Jubiläum. Die Opitz Sunnyports werden in Brandenburg bald massenhaft Elektrotankstellen. Die nächste mittelständische Innovation.
Sonnenseite 2011
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