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:: EU-Roadmap bis 2050: EU setzt weiter auf Atomkraft
+ 15.12.2011 + Die EU-Kommission hätte ihre Strategie ehrlicherweise "Roadmap 1950" statt "Roadmap 2050" benennen sollen.
Atom und Kohle - soll das die Zukunft sein?
Damit die EU-Kommission die Zukunft in der Vergangenheit finden kann, werden die Kosten der Erneuerbaren Energien künstlich hoch und die von Atom- und Kohle runter gerechnet. Die EU-Kommission träumt von dutzenden neuen Atomkraftwerken, die angeblich jetzt sicher werden, sowie von massenweisen scheinbar günstigen CCS-Kraftwerken.
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Der EU-Kommission muss jetzt zurück auf Los
Die Basis für die künftige Energiestrategie der Europäischen Union muss ehrlich sein, mit realistischen Zahlen und Szenarien. Die EU-Kommission darf die Realitäten nicht länger ignorieren, denn diese sieht im 21. Jahrhundert anders aus als zu Zeiten als die Europäischen Gemeinschaften unter anderem auf Basis des Vertrages für Kohle und Stahl gegründet wurden.
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Die Zukunft der europäischen Energiepolitik müssen die Erneuerbaren Energien sein, wenn Energie sicher, umweltfreundlich und bezahlbar sein soll. Denn Kohle und Atom haben ihre Zukunft hinter sich.
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Weitere Informationen
- Link zur Roadmap der EU-Kommission
- Link zur Stellungnahme der Grünen im Europäischen Parlament
- Link zur Stellungnahme von EREC (European Renewable Energy Council)
- Link zur Stellungnahme von EREF (European Renewable Energies Federation)
- Link zur Stellungnahme des Bundesverbandes Erneuerbare Energien
- Link zur Stellungnahme von Greenpeace
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„Der EU-Energiefahrplan 2050 beweist, dass die zukünftige Stromversorgung Europas nur mit Erneuerbaren Energien, aber durchaus ohne dreckigen Strom aus Kohle und Atom gelingen kann. Saubere Energie von Erneuerbaren wird laut EU-Berechnungen nicht mehr kosten als Energie aus fossiler Kohle- oder Atomtechnik. Grund genug, riskante Energieträger wie Kohle und Atom jetzt aufs Abstellgleis zu schieben.
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Stattdessen buckelt die EU-Kommission vor Mitgliedsstaaten wie Polen und Frankreich und rechnet in ihrem Energiefahrplan die Preise für Atomkraft und CO2-Verpressung künstlich klein. Auch wenn die Kommission dies offenbar nicht zugeben will, zeigen aber ihre eigenen Zahlen, dass wir auf Atomenergie und CO2-Verpressung verzichten können.
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Die EU-Kommission hat versäumt, angesichts der Krise der internationalen Klimapolitik und nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima ein klares Signal für eine Energiewende in Europa zu senden,“ so Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace
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