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:: Energethik ist schon beschrieben – Kommission überflüssig
+ 24.03.2011 + Diesen Atom-Rat hätte sich die Bundeskanzlerin sparen können.
Nun soll eine Ethikkommission über die Atomenergie beraten. Vorhersehbar ist, dass der Kommissionsbericht eine Empfehlung und ein Minderheitsvotum enthalten wird. Die Atomenergie berge unbeherrschbare Risiken, werden die einen sagen, sie sei ethisch gesehen eigentlich unbedenklich, die anderen. Die einzig sinnvolle Schlussfolgerung "Aussteigen!" werden sie aber vermeiden.
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Diesen Atom-Rat hätte sich die Bundeskanzlerin sparen können
Abgesehen davon, dass die von ihr persönlich ausgesuchten mehr oder weniger prominenten Mitglieder nicht die Bevölkerung repräsentieren und Protagonisten der Erneuerbaren Energien fehlen - alle Argumente gegen die Atomkraft sind seit Jahrzehnten bekannt. Neue Einsichten, auch ethische, sind nicht zu erwarten.
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Vielleicht sucht die Physikerin Merkel ein Argument für sich, um ihren Irrtum öffentlich einzugestehen, nachdem das aus ihrer Sicht "absolut Unwahrscheinliche" geschehen ist. Die Vergabe des Vorsitzes der Ethik-Kommission an Klaus Töpfer ist ein Hoffnungsschimmer. Er versäumt bei kaum einem seiner öffentlichen Auftritte, die Verdienste des verstorbenen EUROSOLAR-Präsidenten Hermann Scheer um die Einführung Erneuerbarer Energien zu erwähnen. Klaus Töpfer kennt die Lösung.
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Warum also eine Ethikkommission? Sie ist überflüssig
Die Kanzlerin und die Kommissionsmitglieder müssen nur das Buch "Der Energethische Imperativ" zur Hand nehmen. Nach der Lektüre können sie dann rasch den Abschlussbericht verfassen, der sich in diesem Satz zusammenfassen lässt, den Hermann Scheer in aller Klarheit formulierte: "Die Atomenergie ist das vermessenste Projekt der Zivilisationsgeschichte."
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