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:: Energiewende selbst gemacht

+ 07.05.2012 + DEGERenergie-Gründer macht sich unabhängig vom Netz.

Artur Deger produziert eigene Solarenergie für Haus, Büro und zwei Elektroautos – Strompreis für 25 Jahre stabil auf heutigem Niveau.

 

Den Traum vieler Stromkunden verwirklicht hat Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGERenergie: Er hat seinen Strompreis für die nächsten 25 Jahre auf das jetzige Niveau festgeschrieben. Möglich wird dies mit rund 22 Quadratmetern Solarmodulfläche, einem MLD-Nachführsystem von DEGERenergie und einer kleinen Batterieanlage im Keller. Kosten der gesamten Anlage: rund 25.000 Euro. Den Rest besorgt die Sonne.

 

Die Energie der Zukunft ist grün

Und sie wird dort gewonnen, wo sie verbraucht wird. Davon ist Artur Deger überzeugt. Und er macht es jetzt schon vor: In seinem Privathaus hat er eine Solaranlage installiert, die fast die gesamte Energie für Haus, Büro und zwei Elektrofahrzeuge liefert. Wenn die Sonne scheint oder diffuses Licht herrscht, versorgt die Anlage die heimischen Steckdosen direkt. Nachts und an Tagen ohne Sonneneinstrahlung zieht das System den Strom aus handelsüblichen Batterien, die zuvor mit selbst produziertem Solarstrom befüllt wurden.

 

„Eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Anlage überhaupt so unkompliziert funktioniert, ist unsere MLD-Nachführung“, erläutert der Chef von DEGERenergie. „Das hat zwei Gründe. Erstens erzeugen wir mit unseren Nachführsystemen rund 45 Prozent mehr Energie als mit starr installierten Solarmodulen. Deshalb kann ich mit einem relativ klein dimensionierten System genügend Strom erzeugen. Der zweite Grund ist, dass unsere Systeme von morgens bis abends gleichmäßig Strom erzeugen – im Gegensatz zu starren Systemen, die nur um die Mittagszeit eine Produktionsspitze haben, davor und danach aber wenig liefern.“

 

Dies wiederum wirkt sich doppelt aus: Morgens und abends, wenn die Familie zusammen ist und ein normaler Haushalt Verbrauchsspitzen hat, liefern starre Systeme in der Regel nicht so viel Strom wie verbraucht wird. Und: Die Batterien, die Artur Deger als Energiepuffer nutzt, lassen sich mit gleichmäßigen Einspeisemengen wesentlich schonender aufladen als mit ungleichmäßigen. „Das heißt, ich komme mit weniger oder kleineren Batterien aus – und sie leben länger.“ Ein Umstand, der im Übrigen auch den Batterien in den Elektroautos zu Gute kommt, die Artur Deger über seine Anlage auflädt.

 

Autarke Energieversorgung hält aktuelle Strompreise 25 Jahre lang stabil

Mit seiner Kombination aus Solarmodulen, DEGERenergie-Nachführsystemen und einem Akkusystem als Energiespeicher erzeugt der Gründer und Geschäftsführer von DEGERenergie auf einer Kollektorfläche von nur 22 Quadratmetern rund 6.000 Kilowattstunden im Jahr. Damit deckt er seinen Strombedarf für Büro, Privathaushalt und zwei Elektrofahrzeuge und hat sich weitgehend vom Strombezug aus dem öffentlichen Netz abgekoppelt. Netzausfälle oder Perioden ohne Sonneneinstrahlung sind durch den Einsatz der Stromspeicher kein Thema mehr.

 

„Unsere Anlage läuft seit Herbst vergangenen Jahres. Wir hatten lediglich zwei Wintermonate, Dezember und Januar, in denen die Eigenproduktion nur etwa 90 Prozent unseres Bedarfs abgedeckt hat. Die restlichen zehn Prozent haben wir zu dieser Zeit aus dem öffentlichen Netz bezogen“, erklärt Artur Deger. Er könnte seine Anlage natürlich auch größer dimensionieren – „dann könnten wir uns auch im Winter durchgehend autark versorgen. Aber dafür hätten wir in den übrigen zehn Monaten noch mehr Überschuss als jetzt schon – das wäre unterm Strich unwirtschaftlich.“

 

Apropos wirtschaftlich: Die Kosten der Anlage belaufen sich auf rund 25.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Anders ausgedrückt: Artur Deger hat für sich den Traum vieler Stromkunden verwirklicht: den Strompreis für 25 Jahre auf das jetzige Niveau festzuschreiben. In diese Kalkulation sind sämtliche Kosten eingerechnet – von der Anlage über die Finanzierungskosten bis hin zu Wartung und Instandhaltung.

 

Damit ist der Nachweis erbracht: Das Erzeugen von Energie zum Eigenverbrauch mit nachgeführten Photovoltaik-Modulen und damit die Unabhängigkeit von der öffentlichen Energieversorgung und deren Preisgestaltung sind schon heute möglich. Und das zu einem durchaus attraktiven Preis.

 

Derzeit ist Artur Deger übrigens dabei, die optimale Lösung für die Verwertung des überschüssigen Solarstroms zu finden. „Wir werden diese Energie in unsere Heizung und die Warmwasser-Aufbereitung stecken.“ Bis zum Beginn der nächsten Heizperiode soll es soweit sein.

 

DEGERenergie ist Weltmarktführer für solare Nachführsysteme. Weltweit sind mehr als 47.000 DEGERenergie-Systeme in 46 Ländern installiert. Das Unternehmen ist in Spanien, Griechenland und Nordamerika mit eigenen Niederlassungen vertreten und arbeitet in vielen Ländern der Welt mit örtlichen Vertriebs- und Service-Partnern zusammen. Die von DEGERenergie patentierte MLD-Technologie erlaubt es, mit Solaranlagen durchschnittlich 45 Prozent Mehrertrag im Vergleich zu starr installierten Systemen zu erzielen.

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