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:: Erneut Entlastung für Klimaforscher
+ 01.03.2011 + Der Bericht entlastet die Klimaforscher vollständig.
Eine Kommission des US-Handelsministeriums (Commerce Department) legt nach knapp einem Jahr einen Bericht vor, in dem untersucht wurde, ob die 2009 veröffentlichten E-Mails von Klimaforschern der britischen Climate Research Unit (CRU) Hinweise auf wissenschaftliche Fehlleistungen oder Fälschungen enthalten. Der Bericht entlastet die Klimaforscher vollständig: Die Untersuchung von 1073 Mails, davon 289 bei denen Mitarbeiter der US-Forschungseinrichtung NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) direkt involviert waren, habe keinerlei Hinweise auf Fehlleistungen ergeben.
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Einziger Kritikpunkt des Reports: Der Umgang der NOAA mit Anfragen nach dem Freedom of Information Act. Das Gesetz sieht ähnlich dem deutschen Informationsfreiheitsgesetz vor, dass staatliche Behörden Bürgern auf Anfrage Informationen zur Verfügung stellen müssen, solange keine gewichtigen Gründe dagegen sprechen. Nach Ansicht des Handelsministeriums hatte NOAA auf einige Anfragen nicht schnell genug reagiert.
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2009, kurz vor dem Klimagipfel in Kopenhagen, waren im Internet mehrere Tausend E-Mails von Klimawissenschaftlern aufgetaucht. Dieser Vorfall wird von Klimaskeptikern als "Climategate" bezeichnet und häufig als Beleg herangezogen, dass in den Klimawissenschaften in großem Maßstab gefälscht würde. Sämtliche Untersuchungen des Vorfalls, die von verschiedenen wissenschaftlichen und staatlichen Einrichtungen bisher durchgeführt wurden, konnten die Vorwürfe jedoch bisher nicht erhärten.
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Der US-Senator James Inhofe hatte im Mai 2010 das US-Handelsministerium mit der Untersuchung der Vorfälle beauftragt. Inhofe gilt als einer der führenden Köpfe der Klimaskeptiker in den USA.
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