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:: Explosion in französischer Atomanlage!
+ 12.09.2011 + Im südfranzösischen Atomkraftwerk Marcoule hat sich eine Explosion ereignet.
Demnach explodierte ein Ofen in dem AKW. Es habe ein Todesopfer und vier Verletzte gegeben, teilte die französische Atomaufsicht am Montag mit.
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Die örtlichen Behörden und die Feuerwehr erklärten, es bestehe die Gefahr, dass radioaktives Material entweiche. Deshalb sei eine Sicherheitszone rund um die Anlage in der Nähe von Avignon eingerichtet worden. Noch seien durch die Explosion eines Ofens aber keine gefährlichen Stoffe in die Umwelt gelangt.
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Die Anlage wird zum Teil von dem staatlichen Atomkonzern Areva für die Aufarbeitung abgebrannter Uran-Brennstäbe genutzt, aus denen in Öfen das Uran-Plutonium-Gemisch MOX produziert wird.
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Frankreich ist mit 58 Reaktoren der grösste Atomstromproduzent Europas. Auch nach dem Unglück von Fukushima hält die Regierung an der Atomkraft fest und verweist auf die Sicherheit französischer Atomkraftwerke.
Entwarnung in Südfrankreich?
ei der Explosion eines Verbrennungsofens für radioaktive Abfälle in Südfrankreich ist ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere seien verletzt worden, berichtete die Atomaufsicht ASN (siehe vorstehende Meldung von Solarmedia). Bei dem Unfall in der Nähe der Atomanlage Marcoule etwa 30 Kilometer nördlich von Avignon sei keine Radioaktivität ausgetreten, betonte eine Sprecherin der Atomenergiekommission CEA.
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Es dürfte sich nach Einschätzung von Solarmedia um den schwersten je aufgetretenen Atomzwischenfall nahe der Schweiz handeln (siehe Karte - der AKW-Komplex Marcoule im Rhonetal liegt auf der Höhe von Orange, zwischen Valence und Avignon (Vergrösserung mit Klick auf Karte). Ursache und Sicherheitsstufe des Unfalls sind noch nicht bekannt.
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Die Explosion habe sich um 11.45 Uhr in einem Verbrennungsofen für schwach radioaktive Abfälle ereignet. Er befindet sich nahe der Atomanlage Marcoule und wird von dort aus verwaltet. Zu den schwach radioaktiven Abfällen zählen unter anderem Kleidung von Arbeitern sowie Metalle und Beton.
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«Es handelt sich um einen Industrieunfall, nicht um einen Atomunfall», sagte ein Sprecher des staatlichen Stromkonzerns EDF, dessen Tochterunternehmen Socodei die Anlage betreibt. Die Atomanlage in Langedoc Roussillon in der Nähe des Mittelmeers wurde nach Angaben des Innenministeriums nicht evakuiert.
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Das Zentrum der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA für nukleare Notfälle sei sofort nach dem Zwischenfall aktiviert worden, sagte IAEA-Chef Yukiya Amano in Wien vor Journalisten. Man habe bei der französischen Atomsicherheitsbehörde nach detaillierten Mitteilungen gefragt und sei nun dabei, vorliegende Informationen zu bewerten: «Es ist alles noch in einem sehr frühen Stadium.»
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Die Nuklearanlage Marcoule umfasst mehrere kleinere Reaktoren, die allesamt stillgelegt sind. Das letzte Kraftwerk, ein sogenannter Schneller Brüter, stellte 2010 den Betrieb ein. Im vergangenen März hatte es einen Zwischenfall in Marcoule gegeben, den die Atomaufsicht nachträglich auf Stufe zwei eingestuft hatte.
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