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:: Haus bauen – Energie sparen
+ 01.07.2011 + Auch Fertighäuser können als Energiesparhäuser gebaut werden.
Der EU-Kommissar Günther Oettinger hat angekündigt, dass ab 2021 in der EU nur noch Häuser gebaut werden dürfen, die keine herkömmliche Energie mehr verbrauchen. Schon ab 2012 gilt diese Vorschrift für alle öffentlichen Gebäude, die neu errichtet werden.
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Schon heute haben Fertighausbauer Projekte im Angebot, die zu 100% erneuerbar sind. Nachhaltige High-Tech-Lösungen werden immer mehr zum Standard. Bei der Heizung heißt die Lösung oft: Wärmepumpen, solarthermische Anlagen auf dem Dach oder eine Pellet-Heizung im Keller oder Kombinationen.
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Der Nachteil von Wärmepumpen ist, dass zu ihrem Betrieb Strom verbraucht wird. Aber diesen kann man ja selbst erneuerbar über Photovoltaik erzeugen oder man kann dafür Ökostrom beziehen. Wenn die Häuser gut gedämmt sind, benötigen sie von vornherein weniger Heizung.
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Es gibt auch Fertigbauhersteller, die Häuser mit Holzhackschnitzelheizungen anbieten. Die ersten Fertighäuser haben jetzt auch erneuerbare Hauskühlung eingebaut. Zum Beispiel eine Erdwärme-Pumpe oder eine solarthermische Anlage, die im Sommer kühlen.
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Häuslebauer sollten sehr auf Fenster und Türen mit niedrigen Wärmeverlustwerten achten. An Fenstern, Türen und Dächern gibt es bei Häusern die größten Wärmeverluste. Moderne Fertighäuser erreichen mit ihrem dicken Wandaufbau günstige Niedrigenergiewerte, was von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kräftig gefördert wird – je nach Bundesland helfen auch die Landesregierungen.
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Die Fertighausbauer arbeiten außerdem an der Reduzierung von Wärmeverlusten über Blöden und Decken. Moderne Häuser brauchen bis zu 90% weniger Heizenergie als noch vor 30 Jahren.
Sonnenseite 2011
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