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:: Hungersnot ist obszön

+ 09.10.2011 + ONEs Kampagnenvideo „Das F-Wort“ erfährt breites Medienecho.

Seit gestern berichten unter anderen bild.de und heute.at über das neue Kampagnenvideo von ONE „Das F-Wort: Nicht fluchen sondern handeln“

 

Als Teil einer größeren Kampagne fordern bekannte Persönlichkeiten, darunter ONE-Mitbegründer Bono, der somalischstämmige Sänger K’naan sowie die deutschen Schauspielern Jan Josef Liefers, Benno Fürmann und Anna Loos, sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen gegen die Hungersnot am Horn von Afrika.

 

“Viel obszöner als jedes Schimpfwort ist die Tatsache, dass in diesem Moment Menschen am Horn von Afrika verhungern. Dabei wäre das zu verhindern. Denn Dürren sind höhere Gewalt – aber die Hungersnot ist vom Menschen gemacht”, so auf "ONE".

 

Das anstößigste Wort ist für mich jedoch nicht “f***” sondern  Famine – zu Deutsch Hungersnot

ONEs neuer Film „The F-Word“ ist nicht gerade der typische emotionale Aufruf zur Nothilfe. Es geht darum, die Medienaufmerksamkeit auf die sich abspielende Tragödie zu richten. Es geht darum, weltweit politische Unterstützung zu mobilisieren, um die akute Not der Menschen zu stoppen und den Teufelskreislauf der Hungersnöte auch für die Zukunft zu durchbrechen. Vor allem geht es darum, zu handeln – denn die Hungersnot ist vom Menschen gemacht.

 

Die Geschichte zeigt, dass es Möglichkeiten gibt, damit aus einer Dürre keine Hungersnot entsteht, auch wenn es kompliziert ist. Also seht euch den Film an und unterschreibt ONEs Petition an die Staats- und Regierungschefs, damit diese ihre eigenen Versprechen umsetzen und in Dinge investieren, die nachweislich funktionieren: Frühwarn- und Bewässerungssysteme, dürre-resistentes Saatgut… und, natürlich, Frieden und Sicherheit. Auf ONE.org findest du weitere Erklärungen und Informationen. Auch wenn ONE selbst keine Spenden sammelt, findest du dort auch Links anderer Organisationen, die am Horn von Afrika Nothilfe leisten und die jede Unterstützung brauchen können.

 

Hier der Aufruf von ONE.org

“Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs,

der Hungersnot in Somalia sind bereits zehntausende Menschen zum Opfer gefallen, 750.000 Menschen könnten in den kommenden Monaten sterben. Wenn Sie sich im November zum G20-Gipfel treffen, können Sie Hungersnöte für immer beenden. Sie entscheiden über Menschenleben. Bitte halten Sie Wort gegenüber den zwei Milliarden Menschen in Armut, die von der Landwirtschaft leben.“

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