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:: Japan: Strahlung steigt bedrohlich
+ 26.03.2011 + Das Meerwasser vor dem zerstörten Atomkraftwerk ist hochgradig kontaminiert.
Nach Angaben der Betreiber liege die Konzentration von radioaktivem Jod 131 jetzt um 1250 mal höher als der Normalwert. Nun fürchtet man vor Ort auch noch, dass das Salz des Meerwassers, womit die Reaktoren in den letzten Tagen und Wochen gekühlt wurden, die Anlagen verkrusten und damit funktionsuntüchtig machen könnten. Deshalb wird nun versucht das verseuchte Wasser abzupumpen und Süßwasser zuzuführen.
Das Sorgenkind von Fukushima ist immer noch Reaktor 3: Gestern gab ein Sprecher der japanischen Atomaussicht erstmals zu, dass dieser ernsthaft beschädigt sein könnte. In dem Reaktor befindet sich nicht nur Uran, sondern auch das hochradioaktive Schwermetall Plutonium. Es wird eine Kontaminierung des Grundwassers befürchtet.
Während Regierung und Betreiber die Versterahlung der Region immer noch runterspielen, ist Greenpeace nun vor Ort, um unabhängige Messungen vorzunehmen. Die NGO fordert seit einigen Tagen das Reaktorunglück als schlimmstmögliches Szenario der Stufe 7 (Atomunfall in Japan hat höchste INES-Stufe 7 erreicht)einzustufen - als katastrophalen Unfall (Fukushima – Einstufung auf INES‐Skala).
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