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:: Klimawandel: in Großstädten besonders deutlich
+ 23.02.2011 + Im Jahre 2050 wird jeder Sommertag in Frankfurt wärmer als 25 Grad sein.
Die Studie des DWD untersucht, inwieweit die Stadt Frankfurt von der Klimaerwärmung betroffen ist und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Untersucht wurden auch die Auswirkungen bereits geplanter Veränderungen in der Stadt.
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Die Ergebnisse der Studie zeigen u.a., dass sich der Klimawandel in Großstädten besonders stark bemerkbar machen wird: Die Städte heizen sich durch die Absorptions- und Speicherfähigkeit ihrer Bausubstanz, die geringe Durchlüftung und die eigene siedlungsbedingte Wärmeproduktion wesentlich stärker auf als ihr Umland.
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Für Frankfurt prognostiziert die Studie z.B. in Zukunft deutlich mehr Sommertage als bisher: Es wird bis 2050 im Jahresdurchschnitt 5 bis 31 mehr Tage mit einer Mindesttemperatur von 25 °C geben.
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Auch die Anzahl der „heißen Tage“ mit mindestens 30 ºC und der sogenannten Tropennächte mit Lufttemperaturen, die nicht unter 20 ºC sinken, wird deutlich zunehmen.
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Bundesminister Peter Ramsauer hat in Frankfurt am Main gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Petra Roth und dem Präsidenten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Gerhard Adrian, die neue Studie „Frankfurt am Main im Klimawandel – Eine Untersuchung zur städtischen Wärmebelastung“ vorgestellt.
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Ramsauer: „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und in vielen Regionen unserer Erde bereits spürbar. Um für die Stadtentwicklung die richtigen Weichenstellungen vornehmen zu können, brauchen wir wirkungsvolle Strategien. Die neue Studie des DWD liefert uns hier wichtige Erkenntnisse. Sie sind im Übrigen nicht nur wegweisend für die Stadtplanung in Frankfurt. Die angewandten Verfahren sind auch hervorragend für vergleichbare Untersuchungen an anderen Standorten geeignet.“
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