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:: Neue Abfalltonne für Handys und Co.
+ 31.03.2011 + Das Bundeskabinett hat am Mittwoch ein Gesetz beschlossen, das die Einführung einer weiteren Wertstofftonne in den Haushalten regelt.
Bis spätestens 2015 sollen alte Handys und andere Elektrogeräte in diesen Tonnen entsorgt werden. Das neue Abfallgesetz folgt einer EU-Richtlinie und soll angesichts knapper werdender Rohstoffe das Recycling verbessern.
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Das Ganze gilt als Milliardengeschäft, in vielen Elektrogeräten sind so kostbare Metalle wie Gold, Silber oder die so genannten "seltenen Erden". In einzelnen Städten - beispielsweise Berlin - laufen bereits Versuche mit der orangen Tonne. Unter Federführung des Umweltbundesamtes werden Bestimmungen im Umgang mit der Wertstofftonne getestet, etwa Optionen zur Organisation und Finanzierung der Sammlung, Sortierung und Verwertung.
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In Deutschland werden aktuell 65 Prozent des Mülls wiederverwertet. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) will diese Quote steigern, auch Biomülltonnen sollen nun flächendeckend angeboten werden. In der schwarz-gelben Koalition war lange umstritten, ob private Unternehmen oder die Kommunen zum Zuge kommen sollen. Der Kompromiss sieht nun Ausschreibungen für alle Sammlungen vor.
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Klimapolitisch fällt dies allerdings kaum ins Gewicht. Zwar kann durch stärkere Recyclingquoten Treibhausgas eingespart werden, dass beim Abbau von Rohstoffen entsteht. Die Sammel- und Recyclingsysteme sind aber selbst ausgesprochen energie-intensiv.
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Die Organisation der Mülltrennung hat dagegen sehr wohl einen Einfluss auf den Klimaschutz. So hat das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik untersucht, welche Systeme am Effektivsten sind, gelber Sack oder gelbe Tonnen. Durch die bundesweite Einführung der gelben Müll-Trenn-Tonne könnten demnach jährlich rund 290.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, geht aus der Studie hervor.
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