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:: Noch viel Platz für viele Windräder
+ 01.06.2011 + Etwa acht Prozent der Fläche Deutschlands sind für Windräder gut geeignet.
Aber auf lediglich zwei Prozent der Fläche könnten wir schon die Hälfte des gesamten deutschen Stromverbrauchs produzieren. Es gibt also noch viel Platz für sehr viele Windräder hierzulande.
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Das ergab eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Windenergie- und Energiesystemtechnik (IWES) im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie und des Deutschen Wetterdienstes.
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Diskutiert wird heute vor allem über Offshore-Windräder in der Nord- und Ostsee. Dabei kostet eine Kilowattstunde Windstrom auf dem Meer mehr als doppelt so viel wie Windstrom an Land. Auf See sind sowohl die Wartung wie der Bau von Windrädern viel teurer.
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Rund 21.000 Windmühlen erzeugen zurzeit etwa sieben Prozent des deutschen Stroms. An den norddeutschen Küsten und im ostdeutschen Flachland decken die Windräder bereits die Hälfte des Stromverbrauchs ab.
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In Zahlen: in Sachsen-Anhalt sind es schon 52,1 %, in Mecklenburg-Vorpommern 45,4 % und in Schleswig-Holstein 44.1 %. Dagegen in Bayern und Baden-Württemberg weniger als ein Prozent.
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2010 wurden nur noch 754 neue Windräder in Deutschland installiert. Das ist die geringste Zahl seit über 15 Jahren. Die bisher konservativ regierten Südländer wollten längere Laufzeiten der alten AKW anstatt neue Windräder. Da soll sich ja jetzt ändern. Im grün-rot regierten Baden-Württemberg sowieso und im CSU-Bayern auch.
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Die Staatsregierung will jetzt nach Fukushima rasch 1.500 neue Windräder genehmigen. Platz dafür gibt es genug. Die neue IWES-Studie schätzt, dass allein Baden-Württemberg und Bayern 20% des gesamten deutschen Stroms erzeugen durch Windräder erzeugen.
Sonnenseite 2011
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