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:: Ölpreis schmiert Exxon, Shell und Co.
+ 30.04.2011 + Benzinpreis von fünf Mark? Längst keine grüne Vision mehr.
An den Zapfsäulen werden derzeit bereits umgerechnet fast 3,50 Mark verlangt. Die Ölmultis sagen, der hohe Ölpreis sei schuld - und vermelden gleichzeitig blendende Gewinnsprünge.
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Für Autofahrer ist das Ansteuern einer Tankstelle derzeit kein Vergnügen: Gerade noch hatte der ADAC vermeldet, dass der "Österliche Höhenflug" beim Benzinpreis gestoppt sei, da schnellt er schon wieder in die Höhe. Die Autofahrer mussten am Freitag im bundesweiten Durchschnitt 1,61 bis 1,62 Euro für einen Liter Superbenzin bezahlen, so viel wie nie zuvor.
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Der hohe Ölpreis sei schuld, erklärte der Verband der Mineralölwirtschaft: Tatsächlich ist die Referenz-Sorte Brent mit knapp 126 Dollar je Barrel so teuer wie nie zuvor in diesem Jahr.
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Allerdings dürfte das nur die halbe Wahrheit sein: Die hohen Ölpreise bescheren den Ölkonzernen nie gekannte Gewinnsprünge. So vermeldete Europas Branchenprimus Shell im ersten Quartal 2011 einen Nettogewinn, der um 60 Prozent über dem des gleichen Vorjahreszeitraums liegt: sechs Milliarden Euro, also monatlich zwei Milliarden. Der Umsatz stieg aber "nur" um 28 Prozent auf 75 Milliarden Euro.
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