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:: Ostermärsche für die Energiewende
+ 25.04.2011 + An über 80 Orten finden heute die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung statt.
Dieses Jahr stehen sie ganz im Zeichen der Anti-Atom-Proteste - so soll vor allem auf den Zusammenhang von militärischer und ziviler Atomkraftnutzung hingewiesen werden. Damit wird eine alte Tradition wieder aufgegriffen - schon die ersten Ostermärsche standen im Zeichen der Außeinandersetzung um die Atomtechnologie.
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Auch im brandenburgischen Neutrebbin wurde heute gegen die CCS-Technologe protestiert. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich an einem Ostermarsch mit anschließendem Osterfeuer gegen die Endlagerung von Kohlendioxid unter ihren Gemeinden.
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Die Ostermärsche waren traditionell mit der Anti-Atom-Bewegung eng verbunden. Die ersten Ostermärsche anfang der 60er Jahre entstanden zur Zeit der "Kampf dem Atomtod"-Bewegung in der Bundesrepublik. Allerdings bezog man sich damals vor allem auf Atomwaffen - die sogenannte zivile Nutzung der Atomkraft stand noch kaum im Fokus der Kritik.
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Das änderte sich später - im Tschernobyljahr 1986 fand mit 50.000 Teilnehmern einer der größten Ostermärsche aller Zeiten am Bauzaun der Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf statt. Doch in den vergangenen Jahren gab es kaum noch Berührungspunkte zwischen Anti-Atom und Friedensbewegung.
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Parallel zu den Ostermärschen demonstriert auch die Anti-AKW- Bewegung zum 25sten Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl an
12 deutschen Atomstandorten für deren sofortige Stilllegung. Die Anti-AKW-Proteste (die sich bis auf den in Gronau nicht als Ostermärsche verstehen) werden von den Gruppen der Friedensbewegung unterstützt. Vielerorts sprechen auch VertreterInnen der Anti-Atom- Initiativen bei den Ostermarschkundgebungen.
Zu den Anti-AKW-Demos siehe: http://www.tschernobyl25.de
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Weitere Infos:
25. April: 25 Jahre Tschernobyl - AKWs endlich abschalten! mehr
Die Übersicht der Veranstaltungen mehr
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