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:: Pellets immer preiswerter
+ 19.05.2011 + Pellets sind zurzeit 40% preisgünstiger als Erdöl oder Erdgas. Während die fossilen Rohstoffe immer teurer werden, ist der Pellet-Preis im April 2011 nochmal um 5% gefallen.
Die Entwicklung zugunsten der erneuerbaren Energien wird sich durch die neue Energiepolitik der Bundesregierung nach Fukushima noch beschleunigen. Die Trends sind unumkehrbar: Die alten Energieträger werden schon deshalb immer teurer, weil sie rasch zu Ende gehen und die Erneuerbaren werden immer preiswerter, weil sie unendlich sind oder – wie Holz – immer wieder nachwachsen. Öl, Kohle, Gas oder auch Uran wachsen nicht nach.
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Doch viele Verbraucher fragen: „Reicht das Holz in Deutschland für immer mehr Pellet-Öfen?“
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„Es gibt genug Holz“, sagt Martin Bendele, der Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes. Bendele ist von Beruf Förster und weiß Bescheid. Das Holz für Pellets kommt zu 85 % aus Abfällen von Sägewerken. Auch Abfallstoffe von der Papier- und Holzwerkstoff-Industrie werden zu Pellets gepresst. Im deutschen Wald wächst noch immer  mehr Holz nach – häufig zur Freude der Borkenkäfer – als zurzeit verbraucht wird.
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„Die Nutzung des Waldes ist aktive Waldpflege“, sagt der Förster Martin Bendele und fügt hinzu: „Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die Natur in unseren Breitengraden gemischte und vielschichtige Waldökosysteme hervorbringt wie wir sie heute dank naturnaher Waldwirtschaft zunehmend vorfinden.“ Gut durchforstete Wälder bringen in Mitteleuropa eine größere Baumvielfalt hervor als ein Wald, der sich selbst überlassen bleibt.
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Pellets sind ein Musterbeispiel für ein ökologisch hochwertiges Produkt. Eine Tonne Holzpellets enthält etwa so viel Energie wie 500 Liter Heizöl oder 500 Kubikmeter Erdgas. Die Realität zeigt, dass heute mit Pellets genau so sicher und bequem geheizt werden kann wie mit Öl oder Gas – nur preiswerter und umweltfreundlicher.
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