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:: Probleme in weiterem japanischen AKW
+ 03.05.2011 + Auch im Atomkraftwerk Tsuruga II in der japanischen Präfektur Fukui ist nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo offenbar Radioaktivität aus.
Im Kühlwasser sind der Agentur zufolge gestiegene Werte für Iod-133 und Xenon gemessen worden. Der Betreiber Japan Atomic Power Company wolle das AKW an der Westküste manuell herunterfahren um die Kühlsysteme weiter zu untersuchen.
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In der Präfektur Fukui sind 13 Atomkraftwerke entlang der Küste in Betrieb. Wie die Financial Times berichtet wurde ein radioaktiver Störfall am AKW Tsuruga II von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) bislang nicht bestätigt. Nach Angaben des AKW-Betreibers gebe es zwar kein Leck, jedoch "technische Probleme".
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Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima arbeitet der Betreiber Tepco nach einem Bericht des Nachrichtensenders NHK derweil mit Luftfiltern daran, die Kontamination im Reaktor I des AKW Fukushima Daiichi zu senken, damit das Reaktorgebäude überhaupt wieder betreten werden kann. Mit einer Stabilisierung der Lage in Fukushima rechnet Tepco frühestens Ende 2011.
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Bei einem Erdbeben der Stärke 9 und einem darauf folgenden Tsunami waren am 11. März dieses Jahres mehr als 25.000 Menschen getötet worden oder gelten noch als vermisst. Weit über 130.000 Menschen verloren ihr Zuhause und leben in Notunterkünften.
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