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:: Solarprojekt in Laos – Licht für Ban Yotphair

+ 14.08.2010 + Durch die Initiative erstrahlt ein Dorf in abendlichem Licht- statt mit brandgefährlichen und gesundheitsschädlichen Kerosinlampen jetzt mit umweltfreundlichen und sicheren Solarleuchten.

Der Spezialist für Photovoltaik-Anlagen Kaiser Solar unterstützt gemeinsam mit der Solaventus-Stiftung und eco:factum ein Solarlampen-Projekt in Ban Yotphair, Laos.

 

Laos gehört zu der Gruppe der am wenigsten entwickelten Länder und ist gemeinsam mit Kambodscha das ärmste Land Asiens. 2008 hatten mehr als 40% der Haushalte keinen Zugang zu Elektrizität. Um abends ihre Häuser zu erhellen, nutzen besonders Menschen in ländlichen Gegenden Kerosinlampen oder Kerzen. Neben der ständigen Brandgefahr belastet der dabei entstehende Rauch vor allem die Lungen von Frauen und Kindern, die abends viel Zeit im Haus verbringen, um zu kochen, Hausaufgaben zu machen oder zu arbeiten.

 

Das Ban Yotphair-Projekt verbessert die Lebenssituation dieser Menschen sofort und direkt. Die Dorfbewohner können ihre Kerosinlampen gegen batteriebetriebene Solarlampen ersetzen – sie erhalten Licht ohne Rauch, CO2-Belastung und Feuergefahr. Die Solarlampen werden in der dorfeigenen, zentralen Ladestation gegen ein geringes Entgelt aufgeladen, vergleichbar mit dem, was eine Familie früher für Kerosin ausgegeben hat. Mit diesem Beitrag investieren die Dorfbewohner gleichzeitig in die Zukunft des Projektes: Die Ladestation wird von einem im Dorf einheimischen Techniker betrieben und gewartet. Von den Einnahmen der Vermietung kauft er Ersatzteile für die Lampen, erledigt Reparaturen und Neubeschaffung. Dadurch ist sicherge­stellt, dass die Anlage nachhaltig betrieben und gewartet wird, denn der Dorftechniker verdient hier den Lebensunterhalt für sich und seine Familie.

 

Engagement begeistert Kunden und ist zukunftsorientiert

Das Solar-Projekt wird durch Gelder aus Deutschland ermöglicht. "Wir freuen uns sehr, dass wir die Gelegenheit haben, dieses Projekt zu unterstützen", so Michael M. Mermingas, Inhaber von Kaiser Solar, "Wir sind ein Unternehmen, das gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Unsere Kunden reagieren sehr positiv auf dieses Engagement." Auch zukünftige Mitarbeiter können so sehen, dass sie hier auf ein Unternehmen treffen, das sich von der Masse des Wettbewerbs abhebt – ein wichtiger Faktor gerade für kleine und mittlere Unternehmen, um im Kampf um die besten Köpfe zu bestehen. "Mit eco:factum und der Solaventus-Stiftung haben wir zwei Partner gefunden, die es uns ohne eigenen personellen Aufwand ermöglichen, dieses Ziel zu erreichen", resümiert Mermingas die Zusammenarbeit.

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