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Thomas Gillon von Consolar vor der Polarstation "Princess Elisabeth" in der Antarktis © consolar.de
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:: Solarwärme-Systeme bewähren sich in der Antarktis

+ 07.02.2011 + Bilanz nach der ersten Forschungssaison: Die Solaranlagen von Consolar funktionieren auch bei extremen Klimabedingungen reibungslos.

Consolar stattet Polarstation jetzt mit weiteren Solarsystemen aus

Die beiden Solarwärme-Systeme von Consolar, die Anfang 2010 auf der Forschungsstation „Princess Elisabeth“ der International Polar Foundation (IPF) in der Antarktis in Betrieb genommen wurden, haben selbst extremsten Klimabedingungen standgehalten und arbeiten einwandfrei – mit diesem positiven Ergebnis konnte Thomas Gillon von der belgischen Vertretung des deutschen Solarwärmeherstellers Consolar die Anlagen nach seiner Qualitätsprüfung vor Ort wieder verlassen. Darüber hinaus nahm er gleich einen neuen Auftrag mit nach Hause: Aufgrund der hohen Zufriedenheit möchte die belgische Polarstation die Solarsysteme jetzt zusätzlich erweitern und hat Consolar mit der Lieferung neuer Kollektoren und Wärmespeicher beauftragt, die in der laufenden Forschungssaison 2010/2011 installiert werden sollen.

 

Thomas Gillon hatte die Solarsysteme, die das 48-köpfige Forschungsteam der ersten CO2-freien Polarstation mit Heizwärme, Warmwasser und Trinkwasser versorgen, acht Wochen lang beobachtet und war dabei mehrfach zu beeindruckenden Ergebnissen gekommen: „Bereits ab vier Uhr morgens konnten in nur drei Stunden 1.500 Liter Wasser von 45 auf 85 Grad erhitzt werden.“ Doch das war noch nicht alles – auch wenn die Sonne infolge des kalten antarktischen Fallwindes an manchen Tagen vergeblich auf sich warten ließ, konnte das System aufgrund seiner hohen Effizienz Wärme gewinnen: „Auch bei bedecktem Himmel erhitzten sich die speziellen Vakuum-Röhrenkollektoren auf bis zu 98 Grad. Das zeigt, dass selbst das diffuse Sonnenlicht ausreicht, um die Kollektoren so stark aufzuwärmen. Damit hatten wir trotz fehlender Sonne sogar einen Überschuss an Energie.“

 

Besonderer Beliebtheit erfreute sich vor allem auch die zweite Consolar-Anlage. Wie Gillon berichtete, waren die Polarforscher froh, dass sie dank des zweiten Wärmespeichers und der Vakuum-Röhrenkollektoren für die Raumheizung in der Station und den Betrieb des „Snow Melter“ zur Trink- und Brauchwassergewinnung wieder ausgiebig duschen konnten: „Bereits unmittelbar nachdem die Anlage installiert war, versorgte das System die Station durch das Aufschmelzen des Schnees mit 800 Litern Wasser pro Tag – und das trotz bereits sinkender Spätsommersonne.“

 

Auch in der laufenden Saison 2010/11 möchte die belgische Polarforschungsstation nicht mehr auf die effizienten Solaranlagen von Consolar verzichten. Es ist sogar eine Erweiterung der Systeme geplant. Um dem zunehmenden Energiebedarf des Forschungsteams gerecht zu werden, sollen jetzt noch weitere Solarwärmesysteme von Consolar in der Antarktis installiert werden. Auch ein neuer mobiler Snow Melter ist geplant, der die Forscher bei ihren Expeditionen begleiten und dabei auch unterwegs für frisches Wasser sorgen soll.

 

Für Andreas Siegemund, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb von Consolar, zeigt der Erfolg dieses Projekts damit einmal mehr: „Wenn es möglich ist, ein emissionsfreies Gebäude im extremen Antarktisklima mit Wärme zu versorgen, dann ist dies mit einer leistungsfähigen Technologie überall auf der Welt möglich!“

 

Weitere Informationen zur Polarstation „Princess Elisabeth“ unter www.antarcticstation.org

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