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:: Thermische Sanierung: Sparpolitik der Länder ist fahrlässig!
+ 13.07.2011 + Sechs von neun Bundesländern haben die Förderungen gekürzt oder gestrichen, das ist erschreckend.
Trotz Wiederaufnahme des Sanierungsschecks ist die thermische Sanierung in Österreich durchaus ausbaufähig. Das österreichische Fachmagazin "energie:bau" lud zum runden Tisch in der Redaktion.
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Alexandra Amerstorfer, Geschäftsführerin Kommunalkredit Public Consulting GmbH stellte gleich zu Beginn des Gesprächs klar: "Der Sanierungsscheck ist als klares "Add-on" zur Wohnbauförderung ins Leben gerufen worden. Die derzeitigen Reduktionen bei den Ländern werden sehr kritisch betrachtet."
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Dies wird auch von Johann Jandl, Leiter Produktmanagement, Forschung & Entwicklung bei Austrotherm GmbH untermauert: "Die Stimmung in der Industrie ist grundsätzlich positiv. Allerdings sind die derzeitigen Streichungen bei den Länderförderungen nur als fahrlässig zu bezeichnen - vor allem angesichts der kommenden Strafzahlungen zwischen 600 Mio. und 1 Mrd.! Dieses Geld sollte man heute lieber in Beschäftigung und Wertschöpfung investieren!"
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Hans Jörg Ulreich, Bauträgersprecher Wien, über die derzeitig unbefriedigende Situation in der Bundeshauptstadt: "Dieses Jahr gibt Wien nichts für die thermische Sanierung aus. Man hat bis zuletzt gewartet, ob die Bundesförderung den mehrgeschossigen Wohnbau mit berücksichtigt. Dann hat man diesen aus der Landesförderung herausgeschmissen und gesagt: Geht zum Bund, der hat den Sanierungsscheck."
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Helmut Schöberl, Schöberl & Pöll kann dies nur bestätigen: "Die Sanierung im mehrgeschossigen Wohnbau Wiens ist de facto zum Erliegen gekommen." Auch Unternehmensberater Siegfried Wirth findet klare Worte: "Sechs von neun Bundesländern haben die Förderungen gekürzt oder gestrichen, das ist erschreckend."
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