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:: UN-Klimakonferenz in Bonn
+ 17.06.2011 + Die heute endende UN-Klimakonferenz in Bonn hat gezeigt, dass die meisten Länder nicht hierher gekommen sind, um das Klima zu retten.
In den Verhandlungen wurde klar, dass es mit den USA in absehbarer Zeit kein völkerrechtlich verbindliches Abkommen geben wird. Deutschland und die EU bauen keinen dringenden Handlungsdruck auf, um den globalen Klimawandel einzudämmen.
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Das kommentiert Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik bei Greenpeace: „Kyoto ist nicht tot! Darüber wird erst in sechs Monaten in Durban entschieden. Die Rettung hängt jedoch an den Ländern, die den Schutz der Menschen vor den verheerenden Folgen der globalen Erwärmung ernst nehmen. Ohne eine neue politische Dynamik wird es nicht gelingen, Kyoto zu bewahren.
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Mit einer konsequenten Energiewende in Deutschland hätte Bundeskanzlerin Merkel alle Argumente, um Europa auf den Pfad der green economy zu setzen. Damit würde sie den internationalen Klimaschutz gemeinsam mit über 100 Ländern in eine neue Ära führen. Schon nächste Woche in Brüssel muss die Bundesregierung damit anfangen, Europas Klimapolitik neu aufzustellen.“
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