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:: UN-Report über Öko-Landwirtschaft
+ 11.03.2011 + Ein Bericht der UN sieht in der ökologischen Landwirtschaft ein zentrales Instrument zur Bekämpfung von Hunger und Armut.
Innerhalb von zehn Jahren könne hiermit die weltweite Nahrungsmittelproduktion verdoppelt werden. Auch für den Klimaschutz gäbe es enorme Vorteile.
"Um im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen zu ernähren müssen wir umgehend die effizientesten Methoden der Landwirtschaft, die verfügbar sind, einsetzen", sagte Oliver De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, "die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass Methoden aus der ökologischen Landwirtschaft dort, wo die Ärmsten wohnen, im Vergleich zum Einsatz von chemischen Düngern deutlich überlegen sind - vor allem in ungünstigen Umgebungen."
Auch der Klimaschutz wird im Report angesprochen. Ökologische Landwirtschaft sei demnach deutlich besser geeignet, sich an ein veränderndes Klima anzupassen. Weiterhin habe die Landwirtschaft das Potential, bis zu sechs Gigatonnen Kohlendioxid pro Jahr zu vermeiden. Eine ökologische Bewirtschaftung des Bodens führe zur verstärkten Bindung von Kohendioxid.
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