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:: Vorbildliche Energie-Kommunen
+ 19.10.2011 + Morbach und Ascha aktiv im „Kommunalen Klimaschutz“
Dass Klimaschutz nicht im Widerspruch zur Wirtschaftlichkeit einer Gemeinde steht, beweisen die bayerische Kommune Ascha und das rheinlandpfälzische Morbach.
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Beide Gemeinden haben sich schon weitgehend unabhängig von Kohle, Gas, Öl und Atomstrom gemacht und profitieren dabei gleich doppelt: finanziell und zugunsten ihrer Umwelt.
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Dabei werden sie vom Bundesumweltministerium unterstützt: Dadurch wird ein lokaler Klimaschutz-Manager finanziert, der sich ausschließlich um die Klimaschutzziele der Gemeinde kümmert.
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In der Gemeinde Morbach bei Mainz lag noch vor acht Jahren ein ungenütztes Gelände eines ehemaligen US-Munitionslagers. Heute wird hier hauptsächlich Wind- und Solarstrom gewonnen.
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Dadurch werden jedes Jahr 32.500 Tonnen CO2 eingespart. Durch ein geplantes Nahwärmenetz und eine zweite, große Biogasanlage werden künftig weitere Einsparungen erzielt.
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Im letzten Jahr kamen 22.000 Besucher aus 70 Ländern, um sich bei den 11.000 Einwohnern von Morbach Anregungen für eigene Aktivitäten zu holen. Bis 2020 will die Gemeinde zu 100 % energie-autark sein.
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Ein ähnliches Ziel verfolgt das niederbayerische Ascha wo 1.550 Menschen wohnen. Die Klimaschutz-Initiative CO2NTRA fördert Morbach und Ascha. Hier werden schon 90 % des Stroms über die Sonne gewonnen. Bereits 1995 wurde ein großes Biomasse-Heizkraftwerk errichtet.
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Es versorgt das Rathaus, die Schule, 65 Privathaushalte und einige Gewerbebetriebe mit Wärme. Der Rohstoff kommt aus dem nahegelegenen Sägewerk und aus landwirtschaftlichen Betrieben aus der Nähe. Eine große Photovoltaik-Anlage im Ortsteil Au versorgt 300 Familien mit Strom.
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Bis 2015 will Ascha zu 100% energie-autonom sein.
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