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:: Vorbildliche Geothermie-Heizung in Berlin und München
+ 08.05.2011 + Geothermie ist in Deutschland die große vernachlässigte erneuerbare Energiequelle.
Wir leben auf einer Erdkugel, die im Innern zu 99% über eintausend Grad heiß ist. Das ist theoretisch Energie für viele tausend Jahre. In der Schweiz wird seit vielen Jahren praktisch kein Neubau mehr gebaut ohne Geothermie-Versorgung. Davon sind wir hierzulande weit entfernt.
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Dabei ist Geothermie eine der fortschrittlichsten Verfahren der alternativen Energiegewinnung – eine echte Investition in die Zukunft und effizienter Klimaschutz. Aber 2008 deckte die Geothermie in Deutschland erst 0,2 % des Wärmebedarfs.
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Bei der Stromerzeugung spielt sie eine noch unbedeutendere Rolle. Doch nach einem Kabinettsbeschluss der Bundesregierung steigt der Geothermie-Anteil allmählich.
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Ein Beispiel: Die Choriner Höfe in Berlin
Mitten in der Hauptstadt zwischen den Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg entsteht zurzeit für 130 Wohnungen ein Musterbeispiel nachhaltiger Bauweise, wo hoher Wohnkomfort, anspruchsvolle Architektur und ökologische Energiegewinnung kombiniert werden.
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Bei den Chorin-Höfen mit Geothermie geheizt und gekühlt. 70% der Heizung wird aus der Erde gewonnen. Damit werden die Heizkosten um 70% und die CO2-Emissionen um 25 % reduziert.
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Am fortschrittlichsten wird in und um München mit Geothermie Energie gewonnen. In Unterhaching werden bereits 20.000 Menschen mit Strom und Wärme aus der Erde versorgt. Und weil die Technik gut funktioniert, sind 15 weitere ähnliche Großprojekte in der Region geplant.
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