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:: Vorübergehendes Aus für acht AKW
+ 15.03.2011 + Die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke sollen vorübergehend abgeschaltet werden. Auch das Pannen-AKW Krümmel in Schleswig-Holstein soll vom Netz getrennt bleiben.
Darauf hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstagmorgen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer geeinigt, in denen Atomkraftwerke betrieben werden.
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Bereits am Montagnachmittag hatte Merkel angesichts der Atom-Katastrophe in Japan ein dreimonatiges Moratorium für die Laufzeitverlängerung ausgesprochen
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Nun legte sie nach: Die sieben vor 1980 ans Netz gegangenen AKWs sollen vorübergehend still stehen: Neckarwestheim I, Philippsburg I (Baden-Württemberg), Biblis A und B (Hessen), Isar I (München), Unterweser (Niedersachsen) und das bereits stillstehende Atomkraftwerk Brunsbüttel (Schleswig-Holstein).
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Alle Atomkraftwerke, auch die neueren, sollen nun einem intensiven Sicherheitscheck unterzogen werden.
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Opposition und Umweltverbände warfen der Regierungskoalition nach Aussprechen des Moratoriums vor, lediglich Wahlkampf zu betreiben: In den kommenden Wochen und Monaten sind in vielen Bundesländern Landtagswahlen geplant.
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Am Montagabend gingen mehr als 100.000 Menschen gegen die Atompolitik der Bundesregierung im ganzen Bundesgebiet auf die Straße. Großdemonstrationen sind für den 26. März in Berlin, Hamburg und Köln geplant - weitere Infos und Termine
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