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:: Wasserwirbelkraftwerke erhalten erste Forschungsgelder für die Weiterentwicklung
+ 12.07.2010 + Die bestehende Technologie ist bestechend einfach, robust und für einen Dauerbetrieb von 50 - 100 Jahren ausgelegt.
"Innovation beflügelt" ist das Motto der Taufe mit Einweihungsfeierlichkeiten des Pilot-Wasserwirbelkraftwerkes. Am Samstag, den 25. September 2010, erhält dieses den Namen "Dr. Bertrand Piccard". Anlässlich dieses Anlasses werden hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erwartet. Im speziellen freuen sich die Genossenschafter auf die Referate von Dr. Bertrand Piccard, Initiant seines Projektes "Solar Impuls" und Dr. Urs Hofmann, Regierungsrat Kanton Aargau. Ebenfalls dabei ist der Technopark Windisch mit einer Delegation sowie die EKZ Elektrizitätswerke des Kantons Zürich. Letztere haben eine namhafte Summe für die Forschung- und Weiterentwicklung gesprochen.
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Erst vor gut einem Jahr wurde die Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz gegründet. Nicht nur die gut 15 Delegationen aus vier verschiedenen Kontinenten, welche sich bereits vor Ort in Schöftland über die innovative Technologie informiert haben, auch die bereits 150 Genossenschafter und über 550 Sympathieträger, inklusive Dr. Bertrand Piccard und Dr. Urs Hofmann, Regierungsrat des Kanton Aargau, glauben an die Energiezukunft mit Unterstützung von Wasserwirbelkraftwerken. Auch haben weitere, an dieser Innovation sehr interessierte Förderer, namhafte Forschungs- und Entwicklungsgelder, sowie wichtige gesellschaftliche und politische Unterstützung zugesagt. Zudem wurden auch bedeutende Darlehen, zu Gunsten der Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke gewährt.
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In nicht abschliessender Aufzählung sind die bekanntesten aktuellen Helfer: der Kanton Aargau, Technopark Windisch, EKZ - Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, Fachhochschulen Nordwestschweiz in Muttenz, Olten, Biel und Windisch, Knecht & Müller AG, Stein am Rhein u.v.m
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Hauptaugenmerk liegt auf der Weiterentwicklung der Technologie
Das technologische Hauptaugenmerk an der Pilotanlage in Schöftland Kanton Aargau liegt aktuell in der Optimierung der Wasserführung und der elektronischen Steuerung beim Wasserwirbelkraftwerk, dem Beweis der Fischdurchgängigkeit durch das Büro AQUARIUS sowie dem Aufbau der 1:8 "Echt-Flusswasser-Wirbel-Testanlage" im Technopark in Windisch.
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Mit dem Technopark Windisch wurden vor gut einem Monat die Verträge für die Forschungsräumlichkeiten mit integrierten Büros unterschrieben. Diese liegen direkt am Fluss Reuss in den Gebäulichkeiten des Technopark und werden mit einer 1:8 Echtwasser-Wasserwirbel-Testanlage (ähnlich Windkanal bei Flugzeugen) ab Oktober 2010 durch die WWKE genutzt.
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Mit Hochdruck wird aktuell an der weiteren Optimierung der Pilotanlage in Schöftland gearbeitet. Ein neuer Schaltschrank mit spezialisierter Technologie und Software für die Steuerung der Stromgewinnung mit unterschiedlichen Wassermengen wurde vor gut zwei Monaten montiert und in Betrieb genommen. An dieser Pilotanlage in Schöftland werden aktuell auch die vom Kanton Aargau (ALG) bewilligten Verbesserungen vorgenommen. Gleichzeitig beginnen Wasserbauarbeiten um die Strömung des Wassers zu optimieren.
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Die Idee verbreitet sich
Um die Wasserwirbelkraftwerks-Idee weiter zu verbreiten und Projekte bauen zu können, werden aktuell verschiedene Anstrengungen verfolgt. Um Wasserwirbelkraftwerke bauen zu können und somit die finanzielle Sicherheit der WWKE und der Genossenschaft sicherzustellen, liegt der Fokus schwergewichtig auf der Eingabe von neuen Projekten und Baugesuchen bei den kantonalen Behörden.
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Die Taufe und Einweihung des Pilot-Wasserwirbelkraftwerkes vom Samstag, 25. September 2010, durch Dr. Bertrand Piccard nimmt neben der Exponate-Erstellung für die Kindercity eine zentrale Rolle bei der Verbreitung der Absicht ein, jedes Jahr mehrere Wasserwirbelkraftwerke an geeigneten Standorten inklusive Renaturierung in der Schweiz zu bauen. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Kindercity in Volketswil, welche jährlich über 250'000 Besucher verzeichnet, wird ab Oktober 2010 eine sehr wichtige Zielgruppe der Genossenschaft angesprochen: Die Familien mit allen Altersgruppen neben den Kindern. Von der Mutter über den Vater bis zur Oma, Tante, Onkel, Gotti oder Götti. Oder kurz: verantwortungsbewusste Menschen.
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Fischdurchgängigkeits-Studie läuft von April bis Oktober 2010
Die "stromproduzierende Fischtreppe" ist vor allem auch in Deutschland ein wichtiges Thema. Letzten Monat hat die GWWK einen Zusammenarbeits- und Lizenz-Vertrag für ihr erweitertes Fischdurchgängigkeitskonzept unterzeichnet. Mit einem auf dem Gebiet der Fischwanderhilfe spezialisierten Forscher, Herr Klaus Petrasch, fand man eine ideale Ergänzung. Dieser arbeitet zusammen mit den Hochschulen HTW-Dresden und Zittau-Görlitz (Deutschland). Nun wird gemeinsam an der Analyse der Fischdurchgängigkeit gearbeitet. Das aktuelle Schwergewicht der Arbeiten liegt beim Beweis der Fischdurchgängigkeit und bei technologischen Verbesserungen zur optimierten Stromproduktion.
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Unter der Leitung der renommierten Firma AQUARIUS werden aktuell Fischzählungen durchgeführt. Im März & April geschah dies mit einer Fischreuse. Schon drei Stunden nach dem ersten einsetzen der Reuse schwamm die erste Bachforelle durch das Wasserwirbelkraftwerk nach oben in den Zähl-Behälter. Da der Fluss Suhre aber sehr viele Algen mit sich führt, verstopfte die Fischreuse regelmässig und musste mit grossem Aufwand wieder gereinigt werden. Aktuell misst man die Fischwanderungen mit hochmodernen Kameras. Diese wurden der Genossenschaft leihweise zur Verfügung gestellt.
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Das Ziel ist eine vom Büros AQUARIUS und WWKE erstellten Studie mit dem Beweis der Fischdurchgängigkeit. Dies während der Zeit der Fischwanderung durch das Wasserwirbelkraftwerk von April bis Oktober 2010. Die Studie arbeitet mit modernsten wissenschaftlichen Methoden und soll den wissenschaftlich abschliessenden Beweis der Fischdurchgängigkeit liefern. Diese Durchgängigkeit wird zudem durch den aktuellen Einbau einer in Deutschland entwickelten und ergänzten neuartigen Fischwanderhilfe welche, auch den Makrozoobenthos eine Wanderung ermöglicht, weiter erhöht. Aktuell bestehen der Haupt- sowie ein Nebenabfluss im Beckenboden als einfacher Durchgang für die Fische.
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Neu wird die erwähnte Fischwanderhilfe noch im Monat Juni / Juli 2010 eingebaut um Makrozoobenthos resp. kleineren oder langsamen Fischen, Krebsen und Schnecken die Durchreise durch das Wasserwirbelkraftwerk noch einfacher zu gestalten. Auch wird die Wassereinlassschwelle zur Anlage baulich im Juni / Juli 2010 abgesenkt. Dies bewirkt ein ausgeglichener und gleichmässigerer Wasserstand im Bereich des Beckens sowie des Wassereinflussbereiches. Die Wasserströmung für die Fische wird somit vereinfacht und Leistungsfähigkeit der Anlage wird damit nochmals deutlich verbessert.
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Weitere Informationen und Platzreservation für die Vorträge mit Dr. Bertrand Piccard unter
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