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Welthunger-Index 2012 nach Schweregrad

Anmerkung: Für den WHI 2012 beziehen sich die Daten zum Anteil der Unterernährten auf die Jahre 2006 bis 2008, die Daten zu untergewichtigen Kindern stammen aus dem letzten Jahr im Zeitraum 2005 bis 2010, aus dem Daten verfügbar sind, und die Daten zur Kindersterblichkeit stammen aus dem Jahr 2010. Für Länder mit einer sehr geringen Bevölkerungszahl wurden keine WHI-Werte berechnet. © welthungerhilfe.de
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:: Welthunger-Index 2012

+ 11.10.2012 + Zunehmende Verknappung von Land, Wasser und Energie gefährdet positive Entwicklung.

Der Anteil der weltweit hungernden Menschen nimmt laut Welthunger-Index (WHI) 2012 ab. Im Vergleich zum Jahr 1990 hat sich der Wert des WHI um 26 Prozent verringert.

 

Der WHI verbindet drei gleich gewichtete Indikatoren ineinem Index:

  • den prozentualen Anteil der Unterernährten an derBevölkerung,
  • den prozentualen Anteil von Kindern unter fünf Jahren, die untergewichtig sind,
  • und die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren.

Die Situation bleibt dennoch ernst: Jeder achte Mensch ist weiterhin nicht ausreichend ernährt. Die zunehmende Ressourcenknappheit in den Entwicklungsländern beeinträchtigt den Kampf gegen den Hunger.

 

„Regierungen in Industrie- und Entwicklungsländern werden aufgerufen, eine aufeinander abgestimmte Land-, Wasser- und Energiepolitik umzusetzen. Nur dann kann Ernährungssicherheit wirksam und nachhaltig sein“, fordert Klaus von Grebmer, Senior Research Fellow vom International Food Policy and Research Institute (IFPRI) in Washington.

 

Die Fortschritte bei der Hungerbekämpfung sind eine menschenrechtliche Pflicht. Insbesondere dem zunehmenden Druck auf Land, Wasser und Energie müssen Staaten aktiv entgegengetreten. Landraub und unsoziale Landinvestitionen nehmen in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle ein.

 

“Die Welthungerhilfe verurteilt Land Grabbing in Gänze. Koordinierte großflächige Landinvestitionen sollten mit Beteiligung von lokalen Organisationen und Kleinbauern umgesetzt werden“, betont die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann.

 

„Sie müssen sozial verträglich sein und den Menschen eine Perspektive bieten. Alternative Modelle landwirtschaftlicher Entwicklung wie Genossenschaften und Vertragsanbau müssen stärker in Betracht gezogen werden.“

 

Die Thematik ist auch für die deutsche Politik relevant. Mehr als die Hälfte der durch Land Grabbing erworbenen Agrarflächen werden für die Produktion von Biosprit genutzt.

 

Fazit

In den kommenden Jahrzehnten wird sich die Ernährungssicherung mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert sehen, die durch Wasser-, Land- und Energieknappheit verursacht werden. Um es armen und hungernden Menschen zukünftig zu ermöglichen, ihre Lebenssituation und ihren Zugang zu adäquater und ausreichender Nahrung zu verbessern, müssen verstärkte Anstrengungen unternommen werden: Es gilt, die Verfügbarkeit einer größeren Vielfalt von Lebensmitteln zu erhöhen, ineffiziente und verschwenderische Umgangsweisen und Strategien zu identifizieren und abzubauen sowie dafür Sorge zu tragen, dass lokale Gemeinschaften stärkere Kontrolle über produktive Ressourcen erhalten und ihre Zugangsrechte gesichert werden. In anderen Worten: Wir müssen eine Welt schaffen, in der die Zerstörung der Ökosysteme aufgehalten beziehungsweise rückgängig gemacht wird und in der alle Menschen Zugang zu Nahrung, moderner Energie und sauberem Wasser haben und dazu ermutigt werden, die vorhandenen Ressourcen nachhaltig zu nutzen.

 

 

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