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:: Weltweit schmelzen die Gletscher
+ 12.09.2011 + Klimaforscher sind überascht und besorgt über das zunehmend rasche Schmelzen der Gletscher.
Am 8. September 2011 wurde eine mit 4.24 Millionen Quadratkilometer neue Rekordmarke beim Arktis-Eis erreicht, teilte die Universität Bremen soeben mit. Damit wurde die bisher geringste Eisausdehnung aus dem Jahr 2007 (4.267 Quadratkilometer) unterboten.
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In den letzten 30 Jahren ist das Eis der Arktis im Sommer um etwa die Hälfte zurückgegangen und das Klima am Nordpol um beinahe drei Grad angestiegen. Die Eisschmelze am Nord- und Südpol ist der deutlichste Indikator für den weltweiten Klimawandel. Dieser Zusammenhang kann wissenschaftlich seriöser weise nicht mehr bestritten werden.
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Der Umweltphysiker Georg Heygster vom Institut für Umweltphysik an der Universität Bremen dazu: „Für Kleinlebewesen, die an der Unterseite des Eises leben und gleichzeitig Ausgangspunkt der Nahrungskette auch für uns Menschen sind, bleibt immer weniger Lebensraum“.
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Die Ausdehnung des Eises am Nordpol schwankt pro Jahr zwischen circa 15 Millionen Quadratkilometer im März und fünf Millionen im September. Anfang 2008 war die Nordost- und die Nordwestpassage über Grönland erstmals im Sommer eisfrei – so auch wieder 2011.
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Mit natürlichen Schwankungen, so die Wissenschaftler, könnten diese massiven Veränderungen nicht mehr erklärt werden. Die Gletscher schmelzen weltweit: Am Süd- und Nordpol, in den Alpen, im Himalaya und auf allen Kontinenten.
Sonnenseite 2011
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