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:: Wirtschaftsaufschwung erhöht Emissionen
+ 03.04.2011 + Die im Emissionshandel erfassten Energie- und Industrieanlagen haben 2010 rund sechs Prozent mehr Kohlendioxid ausgestoßen als noch im Vorjahr.
Wie die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) am Freitag mitteilte, lag der CO2-Ausstoß der rund 1.630 Anlagen bei zusammen 454 Millionen Tonnen Kohlendioxid.
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Den größten absoluten Zuwachs an Emissionen verzeichnete die Behörde mit einem Plus von fünf Prozent oder 18 Millionen Tonnen CO2 für Anlagen zur Energieerzeugung. Insgesamt emittierten allein diese Anlagen rund 356 Millionen Tonnen Kohlendioxid.
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Auch in nahezu allen Industriebranchen habe der CO2-Ausstoß wieder zugenommen, so die DEHSt. In der Eisen- und Stahlindustrie stiegen die Emissionen um 26 Prozent oder 6,5 Millionen Tonnen. Insgesamt lagen die für 2010 verzeichneten CO2-Emissionen über den für das Jahr ausgegebenen 437 Millionen Zertifikaten, von denen 396 Millionen kostenlos ausgegeben worden waren und 41 Millionen versteigert.
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Der Emissionshandel ist ein zentrales Klimaschutz-Instrument. Industrie und Energieerzeuger müssen ihren Kohlendioxid-Ausstoß durch entsprechende Verschmutzungs-Zertifikate decken und bekommen dazu eine bestimmte Menge von CO2-Rechten zugeteilt.
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Sparsame Unternehmen können überschüssige Zeritifikate an der Börse an weniger sparsame weiterverkaufen, die sich mit zusätzlichen Zertifikaten eindecken müssen.
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2009 hatte der deutsche Emissionshandel einen beispiellosen Rückgang von Kohlendioxid-Emissionen verzeichnet, der jedoch weniger Klimaschutzmaßnahmen als der Finanz- und Wirtschaftskrise geschuldet war: Gegenüber 2008 hatten die in Deutschland im Zertifikate-Handel einbezogenen Anlagen 9,4 Prozent Kohlendioxid weniger emittiert.
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