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:: Wirtschaftswachstum frisst Klimaschutz auf
+ 09.11.2009 + Die Weltwirtschaft hat in den vergangenen zehn Jahren durchaus Fortschritte gemacht bei der Energieeffizienz - aber bei weitem noch nicht genug.
Laut einer Studie der Weltbank ist die "CO2-Intensität" zwischen 1994 und 2006 sowohl im Industrie- als auch im Dienstleistungssektor gesunken - pro Tausend Dollar Wirtschaftsleistung wurde also weniger Energie verbraucht bzw. weniger Treibhausgas ausgestoßen. Doch diese relativen Fortschritte wurden vom Wirtschaftswachstum mehr als wettgemacht, sodass am Ende doch ein höherer Ausstoß an Treibhausgasen stand.
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Detailliert vergleicht die Studie Daten der Internationalen Energie-Agentur (IEA) zu mehr als 120 Staaten. Zwischen 1994 und 2006 stieg deren gesamter CO2-Ausstoß um 5,3 Milliarden Tonnen pro Jahr, bei unveränderter Wirtschaftsweise hätte das Plus aber sogar 8,5 Milliarden Tonnen betragen.
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Bis auf die Jahre 2003 und 2004 habe es im gesamten Untersuchungzeitraum Verbesserungen gegeben, so die Untersuchung. Durch Effizienzverbesserungen in der Industrie sei dem Klima zwischen 1994 und 2006 weltweit etwa 700 Millionen Tonnen Kohlendioxid erspart worden (zum Vergleich: das entspricht etwa 80 Prozent dessen, was Deutschland derzeit pro Jahr an CO2 ausstößt)...
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... Unter den zehn größten CO2-Verursachern weltweit ist es der Studie zufolge einzig Deutschland und Russland gelungen, Treibhausgasausstoß und Wirtschaftsleistung absolut zu entkoppeln - also eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts mit sinkenden Emissionen zu verbinden (Tabelle auf S. 26 der Studie).
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