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:: dena: Atomausstieg jetzt!
+ 14.03.2011 + Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie-Agentur dena fordert eine Rückkehr zum rot-grünen Atomausstiegs-Gesetz.
Nach dem Atomalarm in Japan sei diese "das Mindeste", sagte Kohler dem Handelsblatt (Montagsausgabe): "Deutschland sollte wieder auf diesen Pfad einschwenken und die Kernkraftwerke wie im Atomausstiegsbeschluss vorgesehen abschalten".
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Notwendig, so der dena-Geschäftsführer sei zudem die Abschaltung jener Reaktortypen in Deutschland, die mit den japanischen Anlagen vergleichbar seien: "Die sechs Siedewasserreaktoren, die in Deutschland noch laufen, müssen sofort vom Netz."
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Siedewasserreaktoren sind hierzulande in Brunsbüttel, Isar 1, Krümmel, Philippsburg 1, Gundremmingen B und Gundremmingen C im Einsatz. Brunsbüttel und Krümmel sind allerdings derzeit nicht am Netz, Vattenfall versucht seine Betriebsführerschaft an Eon abzugeben um die Reaktoren so wieder genehmigungsfähig zu machen.
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Die dena gehört je zur Hälfte der Wirtschaft und der Bundesregierung. Aufsichtsrats-Vorsitzender ist Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), ist auch Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ist Mitglied des Aufsichtsrates.
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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat jene Bundesländer, in denen Atomkraftwerke laufen, zum "Notstrom-Gipfel" am Dienstag nach Berlin geladen. Sie werde die betroffenen Ministerpräsidenten zum Gepräch bitten, sagte Merkel am Sonntagabend in der ARD. Man müsse aus den Erkenntnissen über die japanische Katastrophe lernen.
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Einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft lehnte die Kanzlerin aber ab: "Die deutschen Kernkraftwerke sind nach Maßgabe dessen, was wir wissen, sicher." Andernfalls müsste sie wegen ihres Amtseides die Kraftwerke sofort abschalten lassen.
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