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© Riemann Verlag 2007
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Barack Obama "Hoffnung wagen – Gedanken zur Rückbesinnung auf den American Dream"
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:: Al Gore und Barack Obama?
Al Gore und Barack Obama: Ihre unterschiedlichen Lebensläufe prägten zwei unterschiedliche Charaktere. Was sie vereint ist, dass beide „gut sind“, beide „Gutes wollen.“
Al Gore (geb. 1948), engagierter Klimaschützer, Oskarpreisträger und nominiert für den Friedensnobelpreis, besitzt in Deutschland sicher den größeren Bekanntheitsgrad als Obama. Sein Film und Buch „Eine unbequeme Wahrheit“ (siehe Rezension vom 9.12.2006) und seine Amtszeit als Vizepräsident unter Bill Clinton (1993-2001) sowie seine hauchdünne Wahlniederlage gegen Georg W. Bush sind in der Erinnerung.
In seinem neuen Buch „Angriff auf die Vernunft“ zeigt Gore, dass er sich nicht nur sorgen über die Erderwärmung macht. Er sieht die Gefahren in der „allmählichen Selbstauflösung der Demokratie, die Erosion ihrer fundamentalen Werte und ihrer Verankerung im Volk“. Wen verwundert es, dass Gore die Ära Bush für diese Desaster verantwortlich macht. „Eine Politik der Angst, welche die Vernunft schrittweise zurückdrängt, ungezügelte Medien-Manipulation und die unheilige Allianz von Macht und Geld“ seien die Hauptgründe. Gore auf die Frage was er als Präsident anders machen würde: „Ich würde als erstes unsere Soldaten so schnell wie möglich aus dem Irak abziehen.“
Barack Obama (geb. 1961), einziger Afroamerikaner im US-Senat, polarisiert nicht nur deshalb schon jetzt die amerikanische Öffentlichkeit. Obama: „Ich bin zornig über eine Politik, die beständig die Wohlhabenden und Mächtigen auf Kosten normaler Bürger begünstigt.“ Der smarte Obama möchte den Amerikanern den Glauben an den „American Dream“ zurückgeben. Also die alte Geschichte „vom Tellerwäscher zum Millionär“ gespickt mit neuen Herausforderungen: Klimaschutz, Religionsfreiheit, mehr Rechte für Farbige und Homosexuelle, Zugang für Arme zum Gesundheitssystem.
Sonderbar, denn haben sich die USA nicht mit dem „American way of Live“ genau dort hinentwickelt, wo sie jetzt stehen? Was jedoch den Charme dieses Mannes, bei dem sich viele an John F. Kennedy erinnert fühlen, ausmacht, das sind nicht nur klare Standpunkte. Selbstkritik, Herzlichkeit und Natürlichkeit, mit denen er als Versöhner und Vermittler auch Kontrahenten überzeugt, werden im nachgesagt.
Gore und Obama analysieren in ihren Büchern sehr genau in welchem Zustand sich die USA unter der Bush-Regierung befindet und welche Trümmerfelder sie in der Außenpolitik hinterlassen wird. Es ist höchste Zeit aufzuräumen.Â
Eins ist jedoch schon jetzt sicher: Wenn George W. Bush geht, atmet die Welt auf.
In seinem neuen Buch „Angriff auf die Vernunft“ zeigt Gore, dass er sich nicht nur sorgen über die Erderwärmung macht. Er sieht die Gefahren in der „allmählichen Selbstauflösung der Demokratie, die Erosion ihrer fundamentalen Werte und ihrer Verankerung im Volk“. Wen verwundert es, dass Gore die Ära Bush für diese Desaster verantwortlich macht. „Eine Politik der Angst, welche die Vernunft schrittweise zurückdrängt, ungezügelte Medien-Manipulation und die unheilige Allianz von Macht und Geld“ seien die Hauptgründe. Gore auf die Frage was er als Präsident anders machen würde: „Ich würde als erstes unsere Soldaten so schnell wie möglich aus dem Irak abziehen.“
Barack Obama (geb. 1961), einziger Afroamerikaner im US-Senat, polarisiert nicht nur deshalb schon jetzt die amerikanische Öffentlichkeit. Obama: „Ich bin zornig über eine Politik, die beständig die Wohlhabenden und Mächtigen auf Kosten normaler Bürger begünstigt.“ Der smarte Obama möchte den Amerikanern den Glauben an den „American Dream“ zurückgeben. Also die alte Geschichte „vom Tellerwäscher zum Millionär“ gespickt mit neuen Herausforderungen: Klimaschutz, Religionsfreiheit, mehr Rechte für Farbige und Homosexuelle, Zugang für Arme zum Gesundheitssystem.
Sonderbar, denn haben sich die USA nicht mit dem „American way of Live“ genau dort hinentwickelt, wo sie jetzt stehen? Was jedoch den Charme dieses Mannes, bei dem sich viele an John F. Kennedy erinnert fühlen, ausmacht, das sind nicht nur klare Standpunkte. Selbstkritik, Herzlichkeit und Natürlichkeit, mit denen er als Versöhner und Vermittler auch Kontrahenten überzeugt, werden im nachgesagt.
Gore und Obama analysieren in ihren Büchern sehr genau in welchem Zustand sich die USA unter der Bush-Regierung befindet und welche Trümmerfelder sie in der Außenpolitik hinterlassen wird. Es ist höchste Zeit aufzuräumen.Â
Eins ist jedoch schon jetzt sicher: Wenn George W. Bush geht, atmet die Welt auf.
Quelle:
Dr. Thomas Wardenbach 2007
Beratung und Pressebüro für
Geowissenschaften & Agrarwirtschaft, Köln
Dr. Thomas Wardenbach 2007
Beratung und Pressebüro für
Geowissenschaften & Agrarwirtschaft, Köln
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