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:: Die Entdeckung der Nachhaltigkeit
Das hervorragend lesbare Buch von Grober sei denen empfohlen, die noch die Muße haben, sich unaufgeregt mit dem zu befassen, was wirklich notwendig ist. Rainer Kühn, Deutschlandfunk
Das von Hans Carl von Carlowitz 1713 erstmals beschriebene Dreieck der NachÂhaltigÂkeit – ökologisches GleichÂgewicht, ökonomische SicherÂheit und soziale GerechÂtigkeit – ist heute als "sustainable development" in aller Munde.
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Die Nutzung fossiler Brennstoffe sollte die Wälder schonen. Grober sieht eine aktuelle Parallele: „Heute will man mit der Atomkraft die ‚Energielücke‘ bis zum endgültigen Anbruch des solaren Zeitalters schließen. Doch die Vergangenheit zeigt, dass ‚Brückentechnologien‘ eine eigene ungeheure Dynamik entfesseln können.“
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Die Idee dieses Begriffs aber reicht noch weiter zurück. Sie findet sich im "Sonnengesang" des Franziskus von Assisi genauso wie bei den griechischen PhiloÂsoÂphen und den Philosophen der AufkläÂrung.
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Ulrich Grobers spannende (Zeit)Reise führt uns an den Hof des SonÂnenkönigs und in die deutschen Fürstenstaaten, erzählt vom sächsischen Silberbergbau und vom HolzÂmangel. Und davon, dass die Nachhaltigkeitsidee überall, wo sie auftaucht, ein Kind der Krise ist, aber auch die EntÂstehung eines neuen Bewusstseins markiert.
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Des BeÂwusstseins, dass der Planet, auf dem wir leben, erhalten und bewahrt werden muss.
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Über den Autor
Ulrich Grober, geb. 1949 in Lippstadt, Studium der Germanistik und Anglistik in Frankfurt/M. und Bochum, ist Publizist und Journalist. Seine Themenfelder sind Kulturgeschichte und Zukunftvisionen, Naturerfahrung, Nachhaltigkeit und Ökotourismus.
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Letzte Buchveröffentlichung: "Vom Wandern Neue Wege zu einer alten Kunst", Frankfurt/M. 2006
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