Buch-Tipps
Weitere Informationen
Rupert Neudeck "Die Flüchtlinge kommen - Warum sich unsere Asylpolitik ändern muss"
online bei "amazon.de" bestellen
"Zum Migranten Ansturm auf die Ferieninseln"
von Rupert Neudeck
Mehr zum Thema Dritte Welt auf der Sonnenseite:
|
Buch-Tipp 507 von 594
:: Die Flüchtlinge kommen - Warum sich unsere Asylpolitik ändern muss
Seit Otto Schily ein Auffanglager für Flüchtlinge in Nordafrika vorgeschlagen hat, ist eine heftige Debatte um die europäische Flüchtlingspolitik entbrannt. Rupert Neudeck liefert alle Informationen, um sich ein eigenes Urteil zu diesem Thema zu bilden.
Er zeigt, wo Asylpolitik und Entwicklungshilfe den Menschen helfen und wo sie versagen. Dabei beantwortet er Fragen, die viele Menschen kaum zu stellen wagen, um nicht als ausländerfeindlich zu gelten: Soll jeder Flüchtling nach Europa kommen dürfen? Verkraften die hiesigen Sozialsysteme noch mehr Menschen aus anderen Ländern? Neudeck entwirft eine Politik, die Flüchtlingen hilft, aber die Interessen der Länder, die sie aufnehmen sollen, nicht aus dem Auge verliert.
Ceuta und Melilla – diese Ortsnamen wird man sich in Zukunft merken müssen. Denn es wird kaum ein Tag vergehen, an dem sie nicht in den Nachrichten auftauchen werden. Ceuta und Mellila sind spanische Enklaven an der nordafrikanischen Küste. Sie werden mittlerweile von Flüchtlingen aus dem afrikanischen Kontinent, darunter aber auch Pakistanis, Inder und Bangladescher, geradezu gestürmt. Der fünf Meter hohe, doppelte Stacheldrahtzaun, an der Spitze mit Nato-Draht und mit Infrarotkameras und elektronischen Sensoren ausgestattet, hält sie nicht ab.
Die EU stellt 40 Millionen Euro bereit, um die Grenze zwischen Spanien und Marokko gegen die Flüchtlinge zu sichern. Klaus Töpfer, Noch-Umweltdirektor der UNO, rechnet mit 18 Millionen Flüchtlingen in nächster Zeit und ansteigendem Druck auf Europa. Hunger, Arbeitslosigkeit, fehlendes Wasser, Seuchen und marode Staaten ohne Zukunftsperspektive treiben die Menschen gegen die europäische Mauer. Was tun?
Rupert Neudeck, der mit Heinrich Böll die Cap Anamur sowie später die Grünhelme gründete, stellt das derzeitige europäische Denken gegen die Flüchtlinge vom Kopf auf die Füße.
Ceuta und Melilla – diese Ortsnamen wird man sich in Zukunft merken müssen. Denn es wird kaum ein Tag vergehen, an dem sie nicht in den Nachrichten auftauchen werden. Ceuta und Mellila sind spanische Enklaven an der nordafrikanischen Küste. Sie werden mittlerweile von Flüchtlingen aus dem afrikanischen Kontinent, darunter aber auch Pakistanis, Inder und Bangladescher, geradezu gestürmt. Der fünf Meter hohe, doppelte Stacheldrahtzaun, an der Spitze mit Nato-Draht und mit Infrarotkameras und elektronischen Sensoren ausgestattet, hält sie nicht ab.
Die EU stellt 40 Millionen Euro bereit, um die Grenze zwischen Spanien und Marokko gegen die Flüchtlinge zu sichern. Klaus Töpfer, Noch-Umweltdirektor der UNO, rechnet mit 18 Millionen Flüchtlingen in nächster Zeit und ansteigendem Druck auf Europa. Hunger, Arbeitslosigkeit, fehlendes Wasser, Seuchen und marode Staaten ohne Zukunftsperspektive treiben die Menschen gegen die europäische Mauer. Was tun?
Rupert Neudeck, der mit Heinrich Böll die Cap Anamur sowie später die Grünhelme gründete, stellt das derzeitige europäische Denken gegen die Flüchtlinge vom Kopf auf die Füße.
Quelle:
Publik Forum 2006
Publik Forum 2006
|
Buch-Tipp 507 von 594
















