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:: Die Forschungsförderung des Bundesumweltministeriums: Strategie für die Zukunft
Deutschland setzt auf erneuerbare Energien. Das im September 2010 beschlossene Energiekonzept der Bundesregierung gibt für den Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien eine klare Orientierung: In Zukunft sollen die erneuerbaren Energien den Hauptanteil am Energiemix übernehmen.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Energieversorgung der Zukunft soll umweltschonend, zuverlässig und ebenso bezahlbar sein. Nach unserer Auffassung ist das eine Aufgabe, die man als eine der wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit bezeichnen kann. Nach den dramatischen Ereignissen in Japan, die uns das potenzielle Risiko der Kernspaltung deutlich vor Augen geführt haben, werden wir alles daran setzen, noch früher aus dieser Technologie auszusteigen. Wie notwendig es ist, das Energiesystem auf erneuerbare Energien umzustellen, kann nach diesen Bildern keine Frage mehr sein.
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Die Nutzung der natürlich vorhandenen Energien – Wind- und Sonnenenergie, Erdwärme und Bioenergie – muss der Kern unseres zukünftigen Energiemixes sein. Mit dem Energiekonzept der Bundes regierung vom Herbst 2010 haben wir eine lang fristig angelegte Gesamtstrategie erstellt, die Deutschland auf den Weg führen soll, diese erneuerbaren Energien optimal zu nutzen und effizient einzusetzen. Gleichzeitig verfolgen wir mit dem Energiekonzept das Ziel, die Treibhausgasemissionen deutlich zu verringern, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen und den Klimawandel aufzuhalten. Deutschland soll eine derjenigen Volkswirtschaften sein, die am effizientesten mit Energie umgehen, die die innovativsten Konzepte entwickeln und gleichzeitig am umweltfreundlichsten sind.
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Im Jahr 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch 18 % betragen und danach kontinuierlich bis auf 60 % im Jahr 2050 steigen. Der erzeugte Strom soll bis 2020 zu 35 % aus erneuerbaren Energien stammen, im Jahr 2050 schließlich zu 80 %.
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Was wir dafür brauchen, sind kontinuierliche Innovationen. Nur so kann der Strukturwandel hin zu einer nachhaltigen, in weiten Teilen auf erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung gelingen und die darin liegenden Potenziale für Wachstum und Beschäftigung genutzt werden. Deshalb unterstützt das Bundesumweltministerium seit vielen Jahren gezielt die Forschung und Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien. Deutsche Unternehmen und Forschungs-einrichtungen stehen mit ihrer Innovationskraft seit langem weltweit an der Spitze. Diese Spitzenstellung möchten wir beibehalten und ausbauen, und deswegen fördern wir dieses Potenzial, diese Kreativität und dieses Wissen kontinuierlich. Konsequent werden die erneuerbaren Energien auch ein Schwerpunkt des 6. Energieforschungs-programms sein, das die Bundesregierung in diesem Jahr vorlegen wird.
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In unserem Jahresbericht 2010 möchten wir Ihnen zeigen, wie die Mittel genutzt werden, die das Bundesumweltministerium in die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien investiert. Wir finden, dass der Ideenreichtum und die Kompetenz der Unternehmen und Forschungseinrichtungen beeindruckend sind. Das zeigt sich erneut in den zahlreichen Projekten, die im Jahr 2010 durch die Forschungsförderung auf den Weg gebracht wurden. Neue Produktionsprozesse, neue Materialien und Materialkombinationen, mehr Effizienz, größere Anlagen, geringere Herstellungskosten – solche und weitere Projekte werden wir Ihnen hier vorstellen.
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In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nun eine anregende Lektüre. Ihr Norbert Röttgen
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