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:: Die ästhetische Vielfalt der Photovoltaik
Solarmodule können nicht nur Strom erzeugen. Sie erfüllen zudem eine Reihe ästhetischer und konzeptueller Funktionen, die in der Gegenwartsarchitektur groß in Mode sind.
Photovoltaik kommt für transparente, halbtransparente und multifunktionale Fassaden zum Einsatz, dient der Inszenierung von Technologie und der Interaktion des Gebäudes mit der Umwelt. Mit diesen Überlegungen spricht der Band „Energizing Architecture – Design and Photovoltaics“ seine Einladung an Architekten aus, die Photovoltaik auch aus ästhetischen Gründen in ihre Planungen einzubeziehen.
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Wer in den Eingangskapiteln „Inspiration“ und „Design“ an der „energetisierten“ Architektur Geschmack gefunden hat, erfährt im Anschlusskapitel „Material“ was ein Gebäudeplaner über die verschiedenen Typen von Solarmodulen als Bauprodukt wissen muss.
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Der letzte Aufsatz „Energie“ ist der schwächste des Buchs, dabei könnte es gerade hier für den mit Photovoltaik unerfahrenen Leser spannend werden. Das liegt zum einen daran, dass der Autor Aussagen zum Teil unbegründet und ohne Quellenangabe aneinanderreiht. Zum anderen hält er die Darstellung teilweise so knapp, dass Neulinge nur wenige Erkenntnisse mitnehmen werden.
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Eine Liste mit weiterführender Literatur zu Anlagenplanung und -auslegung wäre hier eine praktische Ergänzung gewesen. Informativ und übersichtlich kommt der zweite Teil des Buches daher. Er stellt Beispiele gebäudeintegrierter Photovoltaik anhand zahlreicher Grafiken, Detailpläne und farbiger Abbildungen vor. Die Begleittexte beschreiben kurz und prägnant die technischen Details und nennen die an den Projekten beteiligten Firmen und Hersteller.
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Herausgegeben hat das zweisprachige Buch (Deutsch und Englisch) die Architektin und Professorin Claudia Lüling. Wie schon der im Jahr 2000 erschienene Vorgänger „Architektur unter Strom – Photovoltaik gestalten“ wurde auch „Energizing Architecture“ von der TSB Technologiestiftung Berlin finanziert.
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