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:: Energiewende - Das Handbuch
Es gibt ein Leben nach dem Öl! Und das fängt in unseren Köpfen an: Energiewende. Das Öl geht aus. Was tun? Rob Hopkins zeigt uns, wie unser gutes Leben von heute auch dann noch möglich ist.
Was tun? Selbst die arabischen Staaten, die auf dem größten Erdölvorkommen weltweit sitzen, sorgen vor für die Zeit nach dem Öl. Was tun? Sparen? Das wird nur das Ende hinauszögern. Handeln! In Großbritannien und den USA beginnen die ersten Städte und Gemeinden, sich vom Öl unabhängig zu machen. Manche haben es schon geschafft. Ohne Atomkraft.
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In zwei Jahren beginnen die Ölquellen der Welt zu versiegen; spätestens 2010 wird wohl die weltweite Ölförderung ihr Maximum erreicht haben. Gleichzeitig steigt der Ölkonsum dramatisch. China ist bereits der zweitgrößte Automarkt der Welt - mit zweistelligen Zuwachsraten. Jede Plastiktüte, jeder Fernseher, die Tastatur, mit der dieser Text getippt wurde, jede Pille, jeder Lichtschalter, der Strom im Netz, fast alles besteht aus oder beruht auf Öl. Wir merken es an der Zapfsäule, an der Stromrechnung, an den Heizkosten: Die Nachfrage nach Öl übersteigt schon jetzt das Angebot. Es wird täglich knapper.
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Die Welt, in der wir leben, wird sich in den kommenden Jahrzehnten radikal verändern. Aber müssen wir darum hilf- und tatenlos zusehen und abwarten, was kommt? "Nein", sagt Rob Hopkins, "wir können eine Menge tun, um uns auf eine Zukunft vorzubereiten, in der Energie nicht mehr aus nie versiegenden Quellen sprudelt, sondern sinnvoll und in Maßen gebraucht werden muss."
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Aus dieser Überlegung ist in Großbritannien und den USA die Energiewende-Bewegung (Transition Movement) entstanden, die aktiv darauf hinarbeitet, dass Kommunen sich von den großen Energiekonzenen unabhängig machen und sich, durchaus mit Hilfe moderner wissenschaftlicher Errungenschaften, alte Kulturtechniken wieder aneignen, die der Selbstversorgung dienen.
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In seinem Handbuch erklärt Rob Hopkins das Konzept der Energiewende und zeigt am Beispiel der Kleinstadt Totnes (8.500 Einwohner), wie man es praktisch umsetzt, was man tun muss, um in seinem eigenen Umfeld eine entsprechende Initiative zu gründen, und wie sich ein solcher Schritt auf das Leben der Einzelnen und das Zusammenleben der Gemeinschaft auswirkt.
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Ein Buch für jeden, der den Kopf nicht in den Sand stecken und sich gottergeben von kommenden Krisen überrollen lassen will - eine Vision, die aus dem Wissen und den Stärken der Vergangenheit eine lebenswerte Zukunft entwirft.
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In mittlerweile 78 britischen und amerikanischen Gemeinden, von Wrington mit 2.000 Einwohnern bis Nottingham mit 250.000 Einwohnern, von Teilen Liverpools, über Coventry, Bristol, Leicester bis zu Boulder, Colorado, und in einigen irischen, australischen und neuseeländischen Kommunen haben sich Bewohner zu Energiewende-Initiativen zusammengeschlossen und begonnen, gefördert von den Behörden, das Konzept umzusetzen.
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"Ein kluger und praktischer Leitfaden, der uns ermutigt, globales Denken und lokales Handeln miteinander zu verbinden." The Guardian
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