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:: Kein Brot für die Welt - Die Zukunft der Welternährung
Noch sind unsere Lebensmittelmärkte gut bestückt, aber die globalen Getreide- und Reisreserven sind bereits aufgebraucht. Kehrt der Hunger in die Welt zurück?
Angesichts wohl gefüllter Regale in unseren Supermärkten kaum vorstellbar, aber die Zeiten einer gesicherten Welternährung gehen zu Ende.
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Seit zwei Jahren explodieren die Preise für Reis, Mais und Weizen. Allein in den letzten sechs Monaten haben sie sich verdoppelt. In Asien reichte das Haushaltsgeld 2006 noch für drei Säcke Reis, heute reicht es kaum noch für einen.
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In China und Australien verdorren ganze Landstriche aufgrund der Klimaveränderung. In Indonesien und Malaysia riefen die Regierungen zur Rationierung auf. Bis jetzt wirkt sich die herannahende Katastrophe vor allem auf die armen Länder aus. Doch wenn die reichen Industrieländer abwarten, bis die Auswirkungen bei ihnen ankommen, wird es zu spät sein.
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Durch Klimawandel, Verlust der Bodenfruchtbarkeit, durch industrielle Monokultur und die Anfälligkeit der Gentech-Pflanzen kehrt der Hunger in die Welt zurück. Innerhalb der nächsten Jahrzehnte könnte ein Gau der Welternährung auf uns zukommen, der einem apokalyptischen Szenario gleichkommt.
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In dieser Situation bleibt nur eine Notbremsung, die die Priorität der Welternährung auch gegenüber den Interessen der Weltkonzerne durchsetzen muss. Eine radikale Herausforderung, bei der der Menschheit die Zeit davonläuft.
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Die heraufziehende Welternährungskrise ist neben dem Klimawandel eine der globalen Gefahren.
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"Bommert hat mit seinem Erfahrungsschatz ein fulminantes Buch geschrieben. Es gehört auf den Schreibtisch der Bundeskanzlerin." (Christian Tenbruck, "DIE ZEIT" )
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"Bommert lässt Fakt auf Fakt folgen, und keiner ist leicht zu ertragen. Dass der Leser dennoch mit wachsender Spannung und wachsender Wut dabeibleibt, liegt an der Fähigkeit des Autors, nicht nur zu berichten, sondern auch zu erzählen..." (Christian Tenbruck, "DIE ZEIT" )
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